Generalversammlung der Zugerbergbahn

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Anlässlich ihrer ordentlichen Generalversammlung vom 10. Juni 2016 präsentierte die Zugerbergbahn AG (ZBB) die Zahlen für das Betriebsjahr 2015. Nicht zuletzt dank eines äusserst schneereichen Jahresanfangs beendet die Bergbahn das Geschäftsjahr 2015 mit einer positiven Bilanz.

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Der Geschäftsbericht 2015 der Zugerbergbahn. / Quelle: Zugerbergbahn

25 Tage und 19 Nächte! So viele Male war Anfang 2015 die Schlittelstrasse auf dem Zugerberg befahr- bzw. beschlittelbar. Nicht zuletzt darum konnte die Zugerbergbahn AG an der ordentlichen Generalversammlung vom 10. Juni ihren Aktionärinnen und Aktionären eine positive Bilanz mit einem Jahresgewinn von CHF 22’934 vorlegen. 343’156 Personen hatte die Bahn 2015 befördert, das sind rund 40’000 Fahrgäste mehr als noch im Jahr davor. Dabei zeichneten sich wenig überraschend die verschneiten Monate Januar und Februar als frequenzstärkste Monate aus.

Komplettrevision der zweiten Kabine
2015 verlief der Bahnbetrieb der Zuger Bergbahn weitgehend störungsfrei, lediglich an einigen Tagen im Januar musste er wegen des hohen Schneeaufkommens unterbrochen werden. Ganz eingestellt wurde der Betrieb während der dreiwöchigen Revision im Juli. Stand 2014 beim ersten Wagen eine Komplettrevision auf dem Programm, war 2015 der zweite Wagen an der Reihe. Dazu wurde die Kabine mittels einer Hydraulikpumpe von den Schienen gehoben und praktisch die gesamte Unterkonstruktion demontiert. Einzelteile wie Achsen, Bremsen oder Aufhängung wurden komplett ausgebaut, geröntgt und gereinigt.

Geburtstag Zugiblubbi
Gänzlich unbeeindruckt ob solch technischer Finessen zeigte sich Zugiblubbi, der scheue Moorgeist vom Zugerberg. Das beliebte Maskottchen feierte am 3. Mai 2015 Geburtstag und lud dazu all seine grossen und kleinen Bewunderer zu einem Geburtstagsfest auf den Berg ein. Das schlechte Wetter lockte zwar nicht ganz so viele Gäste wie erwartet auf den Berg, dennoch darf die Zugerberg Bahn auf einen gelungenen Anlass zurückblicken.

Neues Betriebskonzept
Das 2014 eingeführte Betriebskonzept, bei dem die Bahn nach 19 Uhr nur noch auf Knopfdruck an der Talstation fährt, musste sich 2015 bewähren. Rund 438 Leerfahrten konnten so verhindert und Kosten eingespart werden. Mit dieser Massnahme vermochte man bei der Bergbahn dem Ziel der Ertragssteigerung und – damit verbunden – der Reduktion der Beiträge der öffentlichen Hand, einen Schritt näherzukommen.

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