Vor 50 Jahren, am 20. November 1965, fuhr zum ersten Mal ein Zug in den unterirdischen Bahnhof Bern ein; ein Meilenstein in der Geschichte des RBS. Aber auch ein wichtiger Schritt in der nationalen Bahngeschichte, war es doch der erste Tiefbahnhof der Schweiz. Der Bahnhof wurde für 16’000 Fahrgäste am Tag gebaut, heute frequentieren ihn an Spitzentagen 60’000 Personen.

Am 20. November 1965 fuhr der erste Zug im heutigen RBS-Bahnhof Bern ein. Die Eröffnung des ersten unterirdischen Bahnhofs der Schweiz wurde mit einem grossen Fest gefeiert. Die damalige Solothurn–Zollikofen–Bern-Bahn SZB fuhr von 1965 bis 1974 exklusiv in diesen Bahnhof, ab 1974 endeten auch die Züge der Vereinigten Bern–Worb-Bahnen VBW im unterirdischen Bahnhof. Schliesslich kam es 1984 zur Fusion der beiden Bahnen zum heutigen Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS.

Anlässlich des Jubiläums werden im RBS-Bahnhof Bern entlang der Gleise 21 und 24 16 grossformatige Bilder aufgehängt, welche die Geschichte des Bahnhofs dokumentieren. Die Vernissage findet am 20. November mit geladenen Gästen statt.

Der RBS-Bahnhof Bern ist heute an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. Geplant worden war er in den 1950er-Jahren für 16’000 Personen, bei seiner Eröffnung nutzten in rund 12’000 Fahrgäste pro Tag. Und heute frequentieren ihn an Spitzentagen bis zu 60’000 Fahrgäste. Ein Ausbau des Angebots ist nicht mehr möglich. Im Rahmen von „Zukunft Bahnhof Bern ZBB“ läuft deshalb derzeit die Planung für den Bau eines neuen RBS-Bahnhofs unterhalb der SBB-Gleise. Der Baubeginn ist für 2017 geplant, die Eröffnung für 2025.

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