Arbeiten an der Axenstrecke starteten im Oktober 2016 [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 29. September 2016 veröffentlicht.

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So präsentieren sich die seeseitigen Axentunnels im Jahr 2016, vor der Sanierung. / Quelle: SBB CFF FFS

Die SBB nutzt die Zeit zwischen der Eröffnung des Gotthard- und des Ceneri-Basistunnels, um die Zulaufstrecken zu den Tunnels auszubauen und zu erneuern – so auch auf der Axenstrecke, wo das seeseitige Gleis saniert und ausgebaut wird. Am 3. Oktober 2016 starteten Vorarbeiten.

Dabei wurden provisorische Spurwechsel eingebaut und die Installationsplätze für die Bauunternehmung erstellt. Aus diesem Grund fielen bis 5. Dezember 2016 zwischen Brunnen und Erstfeld die letzten beiden S-Bahnen nach Mitternacht aus und wurden durch Busse ersetzt.

Die eigentliche Sanierung der Axenstrecke zwischen Brunnen und Flüelen mit ihren neun Tunneln erfolgt seit Januar 2017 in drei Etappen und dauert bis Dezember 2019. Dabei werden die bestehenden Ingenieurbauten (Portale, Gewölbe, Widerlager, Entwässerungen) sowie die gesamte Bahntechnik mit Fahrbahn, Kabelanlagen und Fahrleitung erneuert.

In den zwei längsten Tunnel werden die Selbstrettungsmassnahmen erweitert und modernisiert. Der Morschach-Tunnel wird seit Sommer 2016 für den Transport von Containern mit 4 Meter Eckhöhe ausgebaut. Das bergseitige Gleis war bereits 2008/2009 umfassend saniert worden. Damit wird die gesamte Axenstrecke 4 Meter tauglich.

Die Kosten belaufen sich auf rund 120 Millionen Franken.

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