IGöV zur Organisation der Bahninfrastruktur

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Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr begrüsst es, dass eine unabhängige Trassenvergabestelle die Diskriminierung unter den Bahnbetreibern verhindern soll.

Dass in unserem vielfältigen Bahnsystem in Zukunft nur ein Unternehmen die Systemführerschaft mit allen Rechten und Pflichten übernimmt, ist sicher auch ein grosser Vorteil für die Sicherheit und auch hinsichtlich der Effizienz in der Benützung der Infrastruktur durch die verschiedenen Bahnunternehmen.

Es ist zudem sinnvoll, dass alle Bahnbetreiber das gleiche Mitwirkungsrecht bei der Planung von Investitionen und Fahrplänen erhalten.

Als Organisation, welche die Anliegen der Fahrgäste vertritt, sind wir froh, dass die schweizerische Gesetzgebung hinsichtlich der Rechte der Reisenden dem internationalen Standard angepasst wird. Die laufend zunehmende Bahnbenutzung ist eine grosse Herausforderung bezüglich Netz- und Fahrplandichte. Es gilt alles zu unternehmen, dass es nicht zu mehr Verspätungen, Anschlussproblemen wegen technischer Überlastung kommt.

Ausserdem fordert die IGöV, dass auch die Fernbusse den gesetzlichen Regelungen betreffend das Recht der Reisenden unterstellt werden. Da die Fernbusse ein öffentliches Verkehrsmittel im Konkurrenzkampf mit der Bahn sind, sollen für beide Transportmittel die gleichen Pflichten und Rechte zugunsten der Fahrgäste gelten.

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