#WOODVETIA: Holzstatue von Alfred Escher in SBB EW IV-Wagen enthüllt

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Alfred Escher wurde 1819 in Zürich geboren. Der Unternehmer, Politiker und visionäre Pionier hat die moderne Schweiz stark mitgeprägt. So ist beispielsweise die Fertigstellung des ersten Eisenbahntunnels durch den Gotthard der Tat- und Schaffenskraft von Alfred Escher zu verdanken. Er gehörte aber auch zu den Mitgründern der Vorläufer der heutigen ETH, der Credit-Suisse und der Swiss Life. Alfred Escher starb 1882.

Die #WOODVETIA-Figur von Alfred Escher wurde aus Schweizer Holz geschaffen. Die circa 150 Jahre alte Eiche stammt aus Regensdorf. Genauer aus einer Sicherheitsholzerei direkt neben den SBB-Gleisen. Die Wahl der Holzart ist eine Ehrerweisung an den Zürcher Bahnpionier. Zu seiner Zeit wurden Bahnschwellen nämlich ausschliesslich aus Eiche gefertigt.

Ausstellung der Figur in einem SBB-Zug
Dem Bahnpionier Alfred Escher verdankt die Schweiz viel. Bis heute von grösster Wichtigkeit ist der verkehrspolitische Anschluss der Schweiz an ihre Nachbarländer. Insbesondere der Gotthardtunnel galt bereits zu Eschers Lebzeiten als Jahrhundertwerk. Die Durchfahrt durch sein Lebenswerk blieb ihm aber verwehrt. Die #WOODVETIA-Figur von Alfred Escher wurde am 20. Februar 2017 in einen EW IV-B-Wagen der SBB montiert und durchquerte auf seiner ersten Reise den Gotthard-Basistunnel. Danach reist die Holzfigur bis Ende Jahr durchs ganze Land.

Die Kampagne #WOODVETIA
Mit der Kampagne #WOODVETIA soll die Nachfrage nach Schweizer Holz gestärkt werden. Im Mittelpunkt der von der Wald- und Holzbranche und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) lancierten Sensibilisierungskampagne stehen lebensgrosse Figuren von bedeutenden Schweizer Persönlichkeiten. Diese werden jeweils aus einer Holzart hergestellt, die aus der Herkunftsregion der dargestellten Person stammt. Der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck erschafft die Statuen unter Einbezug verschiedener Partner aus der Wald- und Holzbranche. Am künstlerischen Prozess sind unter anderem Förster, Säger und Schreiner beteiligt. Die Auswahl der Figuren wurde von einer Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Wald- und Holzbranche sowie des BAFU, getroffen.

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