Alpen- und grenzquerender Personenverkehr 2015

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Im Schienenverkehr wurden 2015 in Fernverkehrszügen oder in Regionalzügen 80’500 Grenzübertritte an den Schweizer Grenzen pro Tag registriert.

Auf der Schiene machte der Quell- und Zielverkehr 76 Prozent des Gesamtverkehrs aus, nur 18 Prozent der Fahrgäste waren im Transitverkehr unterwegs. Das grösste Verkehrsvolumen auf der Schiene verzeichnete die Relation Schweiz-Deutschland (39% des Gesamtverkehrs). Die Hälfte der Zugfahrgäste nannte als Fahrtzweck die Freizeit, 27 Prozent das Pendeln. Die meisten Fahrgäste hatten ihren Wohnsitz in der Schweiz (42%) oder in Deutschland (32%). Als Fahrtzweck wurde sowohl von den Fahrgästen aus der Schweiz (57%) als auch von jenen aus dem Ausland (45%) die Freizeit am häufigsten genannt. Unterschiede bestehen beim zweithäufigsten Fahrtzweck: Während bei den Personen mit Wohnsitz im Ausland der Pendlerverkehr an zweiter Stelle stand (37%), war es bei Personen aus der Schweiz der Einkaufsverkehr (19%).

Der Gotthard als wichtigster Alpenübergang
Auf der Schiene durchquerten 2015 rund 16’300 Fahrgäste pro Tag die Schweizer Alpen. Der Löwenanteil entfiel auf den Gotthard. Mit 55 Prozent des alpenquerenden Schienenverkehrs verzeichnete dieser das mit Abstand grösste Fahrgastvolumen, gefolgt vom Simplon (36%) und vom Bernina (9%). Wie beim Strassenverkehr stand der Quell- und Zielverkehr auch bei den Alpenquerungen auf der Schiene an erster Stelle (51%), dies vor dem Binnenverkehr (42%) und dem Transitverkehr (7%). Der häufigste Fahrtzweck war mit einem Anteil von 70 Prozent die Freizeit. Auf den Pendlerverkehr entfielen 13 Prozent, auf den Geschäftsverkehr 12 Prozent der Alpenquerungen mit der Eisenbahn. 66 Prozent der Zugfahrgäste hatten ihren Wohnort in der Schweiz, 19 Prozent in Italien.

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