Der Architekturwettbewerb wurde ausgeschrieben: Neues Bahnhofgebäude in Bulle

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Der Bau des Gebäudekomplexes des neuen Bahnhofs Bulle, der zwischen den Gleisen des neuen Bahnhofs und der Rue Albert Rieter entstehen wird, sowie die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, werden verwirklicht. Der Wettbewerb, der dem öffentlichen Auftragswesens unterliegt, wurde am 17. März 2017 ausgeschrieben. Die Ausschreibung im öffentlichen Amtsblatt und im elektronischen Informationssystem für die öffentliche Auftragsvergabe (SIMAP) dient richtet sich an Total- und Generalunternehmen, die sowohl mit dem Bau verbundenen Studien als auch die Realisierung des gesamten Projekts wahrnehmen können. Das Letztere wird auf rund 100 Millionen Franken geschätzt, ohne die Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Räume einzurechnen.

Der neue Gebäudekomplex des Bahnhofs Bulle, seine Umgebungsarbeiten sowie wie der neue Bahnhofplatz erreichen einen weiteren Schritt in Richtung ihrer Verwirklichung. Am Freitag, 17. März 2017, wurde der Architekturwettbewerb durch eine Ausschreibung im SIMAP und einer Publikation im öffentlichen Amtsblatt eingeleitet. Für die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) geht es in erster Linie darum, diejenigen der sogenannten Total- oder Generalunternehmen anzulocken, deren Kompetenzen gleichzeitig die Studien sowie die gesamten mit der Realisierung des Projekts zusammenhängenden Leistungen abdecken. Das Projekt wird mit 100 Millionen Franken veranschlagt, ohne Einbezug der Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Räume.

Das Gebäude des neuen Bahnhofs wird zwischen der Rue Albert Rieter und dem zukünftigen Gleis 1 des neuen Bahnofs entstehen. Mit einer Geschossfläche von insgesamt rund 25’000 m2, wird es auf ungefähr 10’000 m2 eine Verkaufsfläche und 2’500 m2 eine Arbeitsfläche beherbergen. Die ersten Kontakte für das ausfindig machen der zukünftigen Geschäftspartner der TPF sind schon im Gange. Die geplante Mischnutzung wird das Quartier und die angrenzenden öffentlichen Räume neu beleben.

Eine Selektion in drei Phasen
Das Auswahlverfahren der Total- oder Generalunternehmen wird konkret in drei Phasen durchgeführt. Die erste besteht aus der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen und dient der Vorauswahl aufgrund der Dossiers. Dieses Verfahren endet anfangs Mai mit der Auswahl von höchstens acht Unternehmen. Die Letzteren gelangen in die zweite Etappe und werden aufgrund des Projekts evaluiert, das sie zwischen Mai und September ausarbeiten werden. In der letzten Etappe wird die Wettbewerbsjury dann höchstens drei Unternehmen in die engere Wahl berufen, womit diese Etappe mit der Wahl des preisgekrönten Unternehmens im Februar 2018 abgeschlossen wird.

Die Wettbewerbsjury wird sich aus Fachspezialisten wie Architekten, Städteplaner, Ingenieuren und Ökonomen zusammensetzen. Die Präsidentschaft wird Herrn Bruno Marchand, Professor für Architektur an der Eidg. Polytechnischen Hochschule Lausanne (EPFL), anvertraut.

Die Projekte der für die Endphase ausgewählten Unternehmen werden auch am Comptoir gruérien (Greyerzer Messe) vom 27. Oktober bis 5. November 2017 ausgestellt, und zwar am Stand der TPF, wo das Publikum dann auch seine Präferenzen zum Ausdruck bringen kann.

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