VSLF zu Änderungen bei Crossrail

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Bei Crossrail AG gab es grosse Änderungen. Seit Mitte Februar 2017 wurde der grösste Teil der Züge durch SBB Cargo International disponiert und abgewickelt. Auch ein Teil des Lokpersonal wird durch SBB CI disponiert.

Das erst im letzten Jahr aufgebaute Crossrail Traffic Center in Brig wurde wieder geschlossen. Die Disponenten erhielten die Kündigung. Die Loks werden verkauft, vermietet oder durch SBB CI weiterbetrieben. Einige gingen zurück zur Leasingfirma. Das Lokpersonal wurde zu Dienstleistern.

Leider waren die ganzen Informationen von der Leitung Crossrail, speziell in Basel, sehr dürftig. Dies führte dazu, dass sich viele Lokführer bei den Mitbewerbern bewarben, und auch eine Anstellung fanden. Die Verunsicherung ist natürlich gross.

Ende April wurde Informiert, dass der Lokpersonalstandort Muttenz per Ende Jahr 2017 geschlossen wird. Die Kollegen erhalten die Möglichkeit, sich bis Ende Jahr bei SBB Cargo International zu bewerben. Der Standort Thun bleibt vorerst als Dienstleisterstandort erhalten. Auch als EVU bleibt die Crossrail Schweiz AG weiterhin bestehen. Weiterhin aktiv bleibt Crossrail in Belgien und Deutschland.

Bezüglich des Wechsels der Lokführer zu SBB Cargo International ist der VSLF mit der Unternehmung in Gesprächen. Auf die grossen Verschiebungen im Transitgüterverkehr kann nur begrenzt Einfluss genommen werden. Es zeichnet sich jedoch ab, welches die begehrten Arbeitgeber für Lokomotivführer sind und welche eher gemieden werden. So eilt neu auch bei den Eisenbahnen der Ruf voraus.

Der VSLF stellt fest, dass in Bezug auf die Kosten eines Güterzuges der Anteil für den Lokomotivführer marginal ist, zumal bis auf weiteres noch einer/eine benötigt wird.

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