Die BLS erneuert den Saaneviadukt und baut ihn auf zwei Spuren aus

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Der Saaneviadukt bei Gümmenen ist eine der bekanntesten Bauten auf dem Netz der BLS. Sein Mauerwerk weist Frost- und Fugenschäden auf, weshalb ihn die BLS saniert und gleichzeitig auf zwei Spuren ausbaut. Sie investiert dafür 45 Millionen Franken.

Seit 1901 erstreckt sich der imposante Saaneviadukt auf der BLS-Strecke Bern – Neuchâtel über die Saane und die Talebene zwischen Gümmenen und Mauss. Die 400 Meter lange Brücke ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung und eines der meist fotografierten Bauwerke der BLS. Der Gleistrog auf dem Viadukt verfügt über Schäden an der Abdichtung. Auch das Mauerwerk weist an den Pfeilern und Bogen Frost-und Fugenschäden auf. Zusätzlich hat die Stahlbrücke über der Saane ihre Lebensdauer erreicht.

Damit der Viadukt auch in Zukunft sicher befahren werden kann, setzt die BLS das Mauerwerk instand, erneuert die Gleisabdichtung und ersetzt die Stahlbrücke. Im gleichen Schritt baut sie den gesamten Viadukt auf Doppelspur aus. Dies bedeutet für die Reisenden pünktlichere Züge auf der Strecke Bern – Neuchâtel. Zudem ist die BLS mit dem Doppelspurausbau für allfällige Angebotsverbesserungen auf der Strecke vorbereitet. Für die Erneuerung und den Ausbau investiert die BLS insgesamt rund 45 Millionen Franken. Die Pläne wurden dem Bundesamt für Verkehr (BAV) Ende März 2017 zur Genehmigung zugestellt. Demnächst werden sie öffentlich aufgelegt. Die Bauarbeiten starten voraussichtlich im Herbst 2018 und dauern 3 Jahre.

Da sich gleich im Anschluss an den Saaneviadukt eine weitere Grossbaustelle der BLS befindet – der Bau des ebenfalls doppelspurigen Rosshäuserntunnels – kann die BLS Synergien nutzen und zum Beispiel die gleiche Kiesentnahme- und Ablagerungsstelle verwenden.

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