Die „RBS-Hauptschlagader“ wird saniert

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Die Aarebrücke des RBS in Worblaufen. Ende Mai 2017 war die Brücke für die Sanierung eingerüstet. / Quelle: Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS

Der RBS saniert derzeit die Aarebrücke in Worblaufen. Die vielbefahrene Eisenbahnbrücke zwischen Worblaufen und Bern wurde 1965 erbaut, nun müssen diverse Instandsetzungsarbeiten geleistet werden, damit die Brücke den zukünftigen Belastungen gewachsen ist. Die Bauarbeiten dauern bis Herbst 2018. Der Gehweg wird vom 8. August bis voraussichtlich Mitte Dezember 2017 gesperrt.

Die Aarebrücke in Worblaufen muss aufgrund ihres Alters und der Beanspruchung durch den Zugsverkehr saniert werden. Die Bahnbrücke wurde vor über 50 Jahren von der damaligen Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB) erstellt. Sämtliche RBS-Bahnlinien führen über diese Brücke. Sie ist mit über 550 Zugsfahrten und bis zu 60‘000 Fahrgästen täglich eine der meistfrequentierten Bahnbrücken der Schweiz. Der Zugverkehr wird durch die Sanierungsarbeiten nicht eingeschränkt.

Sperrung des Gehwegs, Umleitung für Fussgängerinnen und Fussgänger
Die Sanierungsarbeiten bedingen ab dem 8. August bis voraussichtlich Mitte Dezember 2017 eine komplette Sperrung des Gehwegs über die Aarebrücke. Für die Fussgängerinnen und Fussgänger wird eine Umleitung über die Tiefenaustrasse eingerichtet.

Schützenswertes Objekt
Die Sanierungsarbeiten sind seit April 2017 im Gange und dauern bis im Herbst 2018. Sie umfassen diverse Instandsetzungsarbeiten, etwa an den Fugen und Lagern, lokale Verstärkungen an Stützen und Widerlagern, den Belagsersatz und die Sanierung des bestehenden Geländers auf dem seitlichen Gehweg, eine Verstärkung des Hohlkastens im Innern sowie an den Schrägstützen. Die Brücke ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege als „schützenswertes Objekt“ eingestuft. Aus denkmalpflegerischen Aspekten wird sich das äussere Erscheinungsbild kaum ändern. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund CHF 4 Millionen.

Nachfragesteigerung um rund 30 %
Bis 2030 prognostiziert der Kanton Bern für den öffentlichen Verkehr eine Nachfragezunahme von rund 30 Prozent. Neben dem Aus- und Neubau von Bahninfrastrukturen, wie beispielsweise den neuen RBS-Bahnhof Bern, muss auch das bestehende Schienennetz unterhalten und modernisiert werden, da die Belastung infolge dichteren Fahrplänen und längeren, schwereren Zügen steigt. Der RBS arbeitet kontinuierlich daran, die Infrastruktur in einem guten Zustand zu halten, um seinen Fahrgästen eine sichere und störungsfreie Fahrt bieten zu können.

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Erstellt: 25. Jul 2017 @ 08:51

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