Auftrag über EUR 380 Mio. für neuen Albvorlandtunnel bei Stuttgart geht an Implenia

Grossauftrag für wichtigen Teilabschnitt (Los 2) der Bahnneubaustrecke Wendlingen-Ulm

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Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm wird der Stuttgarter Bahnknoten neu geordnet. Mit der rund 60 Kilometer langen Neubaustrecke Wendlingen-Ulm soll zudem ein schneller und komfortabler Weg über die Schwäbische Alb ermöglicht werden. Im Rahmen des Projekts wurde Implenia nun von der Deutschen Bahn mit dem Bau des Streckenabschnitts Albvorlandtunnel (Los 2) betraut. Dieser ist mit rund EUR 380 Mio. dotiert und wird im Sinne der „One Company“-Strategie unter Beteiligung der Spezialisten aus den Bereichen Tunnel-, Spezialtief- sowie Ingenieurbau ausgeführt.

Über die Hälfte der Strecke verläuft in Tunneln. Der grösste im Untergrund geführte Abschnitt ist der Albvorlandtunnel, der zwei rund acht Kilometer lange Tunnelröhren mit einem Durchmesser von rund elf Metern umfasst. Zudem gehören zum Baulos auch eine Anbindung an die Bahnstrecke Stuttgart-Tübingen (Kleine Wendlinger Kurve) und eine Güterzuganbindung. Beide entstehen am Westportal des Albvorlandtunnels. Mit der sogenannten Güterzuganbindung, zwei rund 170 Meter langen eingleisige Tunnel, erfolgt der Anschluss an die bestehende Neckartalbahn. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen bereits Anfang Januar 2016, der Baustart der Hauptbaumassnahmen ist im Sommer 2016 vorgesehen.

Der Auftragserfolg ist das Ergebnis eines koordinierten Efforts innerhalb der Gruppe und unterstreicht die Schlagkraft von Implenia in der Akquisition von Infrastruktur-Grossprojekten in Europa. So arbeitet Implenia derzeit etwa in Österreich an den Losen 1.1 und 2.1 des neuen Semmering-Basistunnels sowie an der Tunnelkette Granitztal. In Skandinavien hatte sich die Gruppe im Sommer den Grossauftrag für die neue Stadtumfahrung „Förbifart“ bei Stockholm gesichert.

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