Zürich Altstetten – Urdorf: Erschwerte Bauarbeiten wegen Findlingen und neuartiger Baumaschine

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Seit 26. August 2017 erneuert die SBB zwischen Zürich Altstetten und Urdorf in den Nächten die Gleise. In den vergangenen Wochen mussten die Pendler vier Mal mit Bus statt Zug reisen, weil die Bauarbeiten nicht rechtzeitig bis zum ersten Zug beendet werden konnten. Grund dafür waren erschwerte Baubedingungen durch Findlinge sowie eine erstmalig auf einer SBB-Baustelle im Einsatz stehende Baumaschine.

Damit die Züge auch künftig sicher und pünktlich ans Ziel kommen, erneuert die SBB von Ende August bis Ende September 2017 zwischen Zürich Altstetten und Urdorf in den Nächten die Schienen, Schwellen und den Schotter. Pro Nacht sollen rund 72 Meter Gleis mittels einer neuartigen Baumaschine ersetzt werden. Die rund 1 Kilometer lange Gleisbaumaschine steht erstmals auf einer SBB-Baustelle im Einsatz. Derzeit liegt die Leistung der Maschine unter dem erwarteten Wert. Weiter haben unterhalb der Gleise aufgefundene Findlinge die Bauarbeiten beeinträchtigt, da sie zuerst entfernt werden mussten, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden konnten.

Aus diesem Grund konnte die Strecke in den vergangenen Wochen an vier Morgen nach den nächtlichen Bauarbeiten nicht rechtzeitig für den Bahnbetrieb freigegeben werden. In der Folge mussten die Reisenden auf Busse umsteigen und längere Reisezeiten in Kauf nehmen.

Die SBB hat umgehend Massnahmen ergriffen und die Arbeitsabläufe angepasst. Bahnersatzbusse stehen bereit, falls es wider Erwarten erneut zu Verzögerungen kommen sollte.

Die SBB dankt den betroffenen Reisenden für Ihre Geduld und bittet sie um Entschuldigung.

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Bauen unter Betrieb
Diese Unterhaltsarbeiten sind eine wichtige Grundlage, damit die Züge auch künftig sicher unterwegs sind und pünktlich ankommen. Die Bauarbeiten erfolgen wenn immer möglich unter laufendem Betrieb oder in den nächtlichen Betriebspausen, damit die Zugverbindungen wie gewohnt zur Verfügung stehen. Die SBB setzt alles daran, Lärm und Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren und bittet die Reisenden und Anwohnende um Verständnis.

Erstellt: 13. Sep 2017 @ 18:33

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