Gemeinde Weesen: Rückzug der Einsprache gegen den geplanten Holzverlad der SBB

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An einem Gespräch mit Dr. Jakob Marti und Urs Fischli vom kantonalen Amt für Umwelt, Wald und Energie Glarus wurde dem Gemeinderat Weesen gegenüber bestätigt, dass der Lärm vom geplanten Holzverlad gegenüber den anderen „Lärmproduzenten“ auf der Glarner Seite der Linth merklich weniger sei und die entsprechende Empfindlichkeitsstufe sicher nicht überschritten werde. Das Verladen von Holz auf Züge sei zudem der SBB dort schon heute gestattet.

Mit dem vorliegenden Baugesuch werde beantragt, die Fläche für den Verlad mit einem Betonboden zu versehen. Dadurch dürften sich die Bedingungen für die Gemeinde Weesen sogar verbessern, da gegenüber dem heutigen Kiesplatz mit weniger Staubentwicklung zu rechnen ist. Der Verlad finde nur sporadisch statt und zwar grundsätzlich innerhalb der Gewerbearbeitszeiten.

Für das Glarner Umweltamt seien die gesetzlichen Vorschriften eingehalten und die von der Gemeinde Weesen verlangte mengenmässige Beschränkung des Holzverlads wie auch die vorsorgliche Erstellung von Lärmschutzmassnahmen keinesfalls gerechtfertigt und auch nicht umsetzbar.

Aufgrund der Auslegeordnung und verschiedenen geführten Gesprächen mit Beteiligten hat der Gemeinderat Weesen entschieden, die Einsprache zurück zu ziehen, da auch die Erfolgschancen vor dem Glarner Regierungsrat als sehr gering eingeschätzt wurden.

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