Ab Sonntag, 10. Dezember 2017, werden die neuen Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs in Kraft treten. Die Fahrplanänderungen 2018 stellen für das Netz der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) eine wichtige Etappe dar. Denn es handelt sich um die grösste Fahrplanänderung in der Geschichte des Unternehmens. Zahlreiche Verbesserungen des Angebots werden eingeführt und betreffen alle Bezirke. Die Entwicklung der RER Fribourg│Freiburg setzt sich fort und wird fortan mehr Züge, mehr Plätze und bessere Anschlussverbindungen bieten.

Entwicklung der Eisenbahn im Süden des Kantons
Der Fahrplantakt von einem Zug alle 30 Minuten wird zwischen Bulle, Romont und Fribourg│Freiburg aufrechterhalten. Die Reisenden nach Bern werden diese Linie weiterhin benutzen können, da jeder zweite Zug bis in die Landeshauptstadt verlängert wird. Abends verkehrt ein Zug alle Stunden zwischen Bulle und Fribourg│Freiburg. Die Fahrpläne werden um einige Minuten angepasst. Die Züge dieser Linie werden von nun an alle durch die TPF betrieben und nicht mehr durch die SBB, die bisher die Verbindung Bulle – Bern sicherstellten. In Fribourg│Freiburg werden die Anschlüsse mit den Linien S20 und S21 in Richtung Neuenburg und Ins verbessert.

Die Interregio-Züge Genf-Flughafen – Genf – Lausanne – Fribourg│Freiburg – Bern – Luzern werden inskünftig alle Stunden in Nyon, Morges, Palézieux und Romont anhalten. Damit erhalten diese regionalen Städte auch eine direkte Verbindung von und nach Genf-Flughafen – Bern – Luzern. Die meisten Verbindungen auf diesen Linien erfolgen durch zweistöckige Fernzüge der SBB. Der Netzzweig Romont – Palézieux der Regioexpress-Züge Bern – Romont – Bulle/ – Palézieux wird aufgehoben. Der Netzzweig Lausanne – Palézieux – Romont der Regioexpress-Züge Genf – Lausanne – Romont / – Vevey wird nach Vevey umgeleitet.

Der alternierende Verkehr auf den Linien S50 und S60 wird ebenfalls verbessert. Er erlaubt somit von Montag bis Freitag einen 30-minütigen Fahrplantakt zu den Spitzenzeiten zwischen Bulle und Palézieux in Richtung Lausanne. Für die Reisenden, die zu später Stunde noch von Lausanne nach Châtel-St-Denis und nach Bulle reisen wollen, erfolgt der Dienstschluss unter der Woche eine Stunde und am Wochenende 2 Stunden später. Die Linie S50 verbindet Palézieux wieder mit Montbovon ohne Umsteigen in Bulle. Auch in Palézieux werden sehr gute Anschlussverbindungen von und in Richtung Payerne, Fribourg│Freiburg, Bern und Lausanne sichergestellt.

Netzerweiterung im Seebezirk
Im Bereich der Eisenbahn, verkehrt die Linie S21 inskünftig bis nach Ins und verbessert dadurch die Erschliessung von Montag bis Freitag im Halbstundentakt zwischen Freiburg, Murten und Ins. Die Bahnhöfe von Pensier und Münchenwiler-Courgevaux wurden vollständig renoviert, um das neue Angebot zu ermöglichen und wurden gleichzeitig an das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) angepasst. Die Anschlussverbindungen für die Interregio-Züge nach Romont und Bulle werden in Freiburg wiederhergestellt.

Bessere Anschlussverbindungen im Broyebezirk
Im Broyebezirk werden die Fahrplanzeiten der S30 Fribourg│Freiburg – Payerne – Yverdon-les-Bains um 15 Minuten verschoben. Der Halbstundentakt wird unter der Woche aufrechterhalten. In Payerne werden die Anschlussverbindungen von und nach Murten, Moudon, Palézieux und Lausanne verbessert. In Yverdon-les-Bains werden die Anschlussverbindungen zu den Intercity-Neigezügen (ICN-Züge) von und nach Genf-Flughafen und Lausanne ebenfalls verbessert.

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