VCS: Der Einsatz für nachhaltige Mobilität ist Knochenarbeit, die sich lohnt

Meilensteine des VCS Verkehrs-Club der Schweiz im Jahr 2017.

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Nachhaltige Verkehrspolitik ist ein hartes Geschäft. Im Parlament fehlen Mehrheiten für Verbesserungen beim Umweltschutz. Trotzdem war der VCS im laufenden Jahr dank sehr viel Kleinarbeit und Überzeugungskraft erfolgreich. Dementsprechend breit und positiv war auch das Echo in den Schweizer Leitmedien.

Was bleibt, wenn der VCS Verkehrs-Club der Schweiz aufs Jahr 2017 zurückblickt? Die Feststellung, dass die Bevölkerung bemerkenswert stark an umweltfreundlichem Verkehr interessiert ist und sich entsprechend engagiert.

Engagement für den öffentlichen Verkehr
So haben 32’000 Menschen die VCS-Petition unterschrieben, was am Ende zur Rettung von 50 bedienten SBB-Drittverkaufsstellen durch die eidgenössischen Räte geführt hat. Die beliebten Verkaufsstellen sind nun mindestens für drei weitere Jahre geöffnet. Trotz Spardruck der Politik hat der VCS im Parlament mit seiner Überzeugungsarbeit wesentlich dazu beigetragen, dass die neuen ÖV-Verbindungen gleich stark wie bisher vom Bund mitfinanziert werden. Mit seinen Partnern Pro Bahn und IGöV konnte der VCS eine Neuauflage des Kursbuchs realisieren. In der Zwischenzeit wurden bereits mehrere tausend Exemplare verkauft.

Mobilität mit Zukunft
Ein grosser Erfolg war die Abstimmung über die Energiestrategie 2050, für die sich der VCS eingesetzt hat. Der VCS hat massgeblich dafür gesorgt, dass das Parlament am CO2-Neuwagenziel festhält, welches das Volk mit der Energiestrategie beschlossen hat. Das Ergebnis über den Strassenfonds NAF lässt sich in Anbetracht der breiten Pro-Allianz für den VCS sehen. Immerhin haben fast 40 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer der Strassenoffensive eine Absage erteilt. Im Dieselskandal hat der VCS seine Mitgliederbasis mit einer Petition erfolgreich aktiviert und dazu beigetragen, dass das Thema medial breit diskutiert wurde. Der VCS wird beim Dieselskandal weiterhin genau hinschauen.

Zu Fuss zur Schule statt mit dem Elterntaxi
Erfreulich war die Rekordteilnehmerzahl bei der Aktion „Walk to School“. Zudem konnte der VCS weiteren Gemeinden Schulwegpläne beliebt machen. Über das Phänomen der Elterntaxis wurde im vergangenen Sommer in den Medien ausserordentlich breit berichtet. Erfreulicherweise sind die Mitgliederzahlen sowie die Spendenbasis trotz schwierigem Marktumfeld konstant.

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