SEV-Aktion zum GAV SBB/SBB Cargo: „Mein GAV ist mir nicht Wurst!“

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"Mein GAV ist mir nicht Wurst!". Unter diesem Titel stand die Aktion des SEV zum GAV von SBB/SBB Cargo am 16. und 17. April 2018. / Quelle: SEV

Am 17. April 2017 – und am 16. April schon im Tessin – bediente der SEV vor und in diversen SBB-Gebäuden, Bahnhöfen und Werkstätten insbesondere in Bern, Biel, Olten und Zürich Hunderte von SBB-Mitarbeitenden mit Würsten und Flugblättern mit dem Titel „Mein GAV ist mir nicht Wurst!“

Ziel der Aktion war einmal mehr, die SBB-Mitarbeitenden zu warnen: Heute ist der GAV SBB/SBB Cargo in Gefahr! Denn die SBB-Führung fordert weiterhin unverhältnismässige GAV-Verschlechterungen und Produktivtätssteigerungen, verbunden mit Lohnsenkungen und einer Schwächung des Kündigungsschutzes.

Verhandlungen weiterhin blockiert
Nachdem die GAV-Verhandlungen Ende März im Plenum unterbrochen wurden, haben die Delegationen der Gewerkschaften und der SBB in den letzten zwei Wochen bei mehreren Treffen erneut versucht, eine Grundlage für echte Verhandlungen zu finden. Doch die Positionen der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite blieben weit voneinander entfernt.

Die SBB-Führung verfolgt nur ein Ziel: beim GAV auf Kosten des Personals zu sparen! Entsprechend führt der SEV seine Sensibilisierungskampagne beim Personal fort und wird weiterhin die Interessen seiner Mitglieder und aller Mitarbeitenden der SBB auf der Grundlage des ihm erteilten Verhandlungsmandats verteidigen.

Seit Beginn der Verhandlungen im Januar ist die Meinung der Basis eindeutig: keine Verschlechterung des GAV! Am 18. April wird die GAV-Konferenz SBB/SBB Cargo des SEV beschliessen, wie weiter vorgegangen werden soll.

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