Der Bau des Meret Oppenheim Hochhauses ist auf Kurs. Der Rohbau des 25-stöckigen Gebäudes steht. Nach der Aufrichte am 19. April 2018 konnten Medienschaffende am 20. April 2018 das neue Wahrzeichen südlich des Bahnhofs Basel SBB besichtigen.

Auf dem Baufeld B des Basler SüdParks baut die SBB derzeit das Meret Oppenheim Hochhaus, kurz MOH. Es befindet sich direkt neben dem Bahnhof Basel SBB. Die SBB trägt mit diesem Bau einen wichtigen Teil zur Aufwertung und Neugestaltung der «Rückseite» des Bahnhofs Basel SBB bei.

Am 14. Februar 2018 wurde im 25. Obergeschoss die letzte Decke errichtet und somit ein wichtiger Meilenstein des Baus erreicht. Seit der Aufrichte am 19. April 2018 ist der Rohbau abgeschlossen, die Innenausbauarbeiten sind auf Kurs.

Am 20. April 2018 haben Regierungsrat Hans-Peter Wessels und Alexander Muhm, Leiter Development bei SBB Immobilien, rund ein Dutzend Journalisten durch den Rohbau geführt.

Das Hochhaus ist mit einem Sonnenschutz aus beweglichen Fassadenelementen ausgestattet. Die Mieter können diese nach ihren Bedürfnissen individuell einstellen, wodurch sich das Erscheinungsbild der Fassade ständig verändert.

Wahrzeichen mit spektakulärer Aussicht

Je höher die Wohnungen gelegen sind, desto spektakulärer wird die Aussicht, die sie bieten.

Davon konnten sich die Medienschaffenden gleich selber ein Bild machen. Bei prächtigem Kaiserwetter fuhren die schwindelfreien Anwesenden mit dem Fassadenlift aufs Dach des MOH, von wo sie die Aussicht über ganz Basel genossen.

Das Meret Oppenheim Hochhaus wurde vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen. Es soll zu einem prägenden Merkmal des Quartiers werden. Das 80 Meter hohe Gebäude ist ab Februar 2019 bezugsbereit.

Der Basler Baudirektor Wessels würdigte dabei

«die städtebauliche Bedeutung des Meret Oppenheim Hochhauses.»

Alexander Muhm betonte den Stellenwert Basels für SBB Immobilien:

«Basel gehört zu unseren Top-3-Standorten.»

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Regierungsrat Hans-Peter Wessels und Alexander Muhm, Leiter Development SBB Immobilien, zeigen den Medienschaffenden eine Musterwohnung im 6. OG des Meret Oppenheim Hochhauses. / Quelle: SBB CFF FFS

Die über 25‘200 Quadratmeter Nutzfläche teilen sich 153 Wohnungen (davon zahlreiche noch verfügbar), Büro- und Gastronomieflächen. Vom 1. bis 3. OG und in Teilen des Erdgeschosses hat sich das SRF eingemietet. Im 4. und 5. OG sind noch diverse Büroflächen verfügbar.

Meret Oppenheim Platz wird zum Begegnungsort

Der Name Meret Oppenheim ist in Basel bereits bestens bekannt. Der ans MOH angrenzende Platz und die Strasse wurden nach der renommierten deutsch-schweizerischen Künstlerin benannt. Der Platz wird grundlegend erneuert und begrünt und so zum Begegnungs- und Aufenthaltsort. Zahlreiche Bäume werden ihn gegen die Meret-Oppenheim-Strasse hin abschirmen. Angrenzend an diesen natürlichen «Filter» kommt das zentrale Element des Platzes zu liegen: Ein runder Brunnen mit 19 Metern Durchmesser. Dessen breiter Sitzrand wird zum Verweilen einladen.

Im Zentrum des Brunnes wird eine Reproduktion der Skulptur «Spirale (der Gang der Natur)» an die mit Basel verbundene Künstlerin erinnern. Dadurch wird ein direkter Bezug zur Namensgeberin des Platzes geschaffen. Zusätzlich belebt wird der Platz durch das vegane/vegetarische Restaurant Tibits mit seinem zum MOP ausgerichteten Aussenbereich.

Der Meret Oppenheim Platz wird bis im Frühjahr 2019 neugestaltet und dann das südliche Eingangsportal zum Bahnhof Basel SBB bilden.

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Eduard J. Belser
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Eduard J. Belser

Wenige Hundert Meter südöstlich vom Meret Oppenheimer Hochhaus steht ein Hochhaus in dezentem Dunkelgrau. Das Dunkelgrau ist eine vollständig in eine Solaranlage eingehüllte Fassade, die einen schönen Anteil des im Haus verbrauchten Stroms liefert. Diese Gelegenheit, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, wurde beim Merte Oppheimer Hochhaus ebenso wie bei den Roche Türmen verpasst. Das ist eigentlich absolut nicht bejubelnswert.