Baden-Württemberg: Bahnverbindungen in der Grenzregion ausbauen



Dieser Artikel wurde ursprünglich am 1. Juli 2018 veröffentlicht.

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Im Rahmen einer zweitägigen Delegationsreise in die Schweiz hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Kantone Schaffhausen und Aargau besucht. Er betonte die Gemeinsamkeiten mit den südlichen Nachbarn und sprach sich für einen Ausbau der Zusammenarbeit aus.

Schwerpunkt des Arbeitstreffens auf dem Schloss Charlottenfels in Neuhausen war das Thema Mobilität. Kretschmann, Verkehrsminister Winfried Hermann sowie der Regierungspräsident des Kantons Schaffhausen, Christian Amsler, kündigten an, vor allem die Bahnverbindungen in der Grenzregion ausbauen zu können. Durch den verstärkten Einsatz der Neigungstechnologie bei den Zügen sollen die Fahrten von Zürich nach Stuttgart demnach zukünftig nur zweieinhalb, statt wie bisher drei Stunden dauern. Auch die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke Schaffhausen-Waldshut-Basel und die Verkehrszunahme am Grenzübergang Bietingen-Thayngen waren Themen.

Intensive Zusammenarbeit bei Mobilitätsthemen

Verkehrsminister Winfried Herrmann ergänzte:

«Mit der Schweiz arbeiten wir bei zahlreichen Mobilitätsthemen seit Jahren intensiv und gut zusammen. Baden-Württemberg und die Schweiz verbinden viele Vorhaben wie der Ausbau der Rheintalbahn, der Gäubahn und der Hochrheinbahn. Wir setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass es bei diesen Projekten zügig vorangeht, damit die Verkehrswende auch bei der grenzüberschreitenden Mobilität gelingt.»

Erörtert werden zudem unter anderem der Auswahlprozess für ein geologisches Tiefenendlager für Atommüll in der Schweiz sowie die bilateralen Verträge der Schweiz mit der Europäischen Union und insbesondere die flankierenden Maßnahmen zum Freizügigkeitsabkommen.

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