Die Verhandlungsgemeinschaft der Gewerkschaften (SEV, Transfair und VSLF) und die BLS AG einigen sich auf die inhaltliche Weiterentwicklung des Gesamtarbeitsvertrages (GAV). Schwerpunkte bilden die Anpassung des Regelwerkes an gesetzliche Veränderungen und die Verankerung des verlängerten Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaubes.

Bei der BLS AG profitieren alle Mitarbeitenden von attraktiven Arbeitsbedingungen. Dazu gehört insbesondere auch die individuelle Gestaltung der Arbeits- und Freizeit. Aufgrund der geänderten Bestimmungen des Arbeitszeitgesetz (AZG) und deren Verordnung (AZGV), welche durch den Bundesrat im Sommer 2018 verabschiedet werden, verändern sich gesetzliche Rahmenbedingungen der Arbeitszeit. Die BLS hat daher zusammen mit den Gewerkschaften die konkreten Auswirkungen auf den GAV geprüft und wo nötig die Verträge angepasst. Die erarbeiteten Resultate beinhalten unter anderem folgende Punkte: Flexibilisierung der Arbeits- und Ruhezeitbestimmungen, unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes, neue Regelungen für Ruhesonntage sowie für Pausen oder Ausdehnung des Nachtdienstzuschlages von 4/5 bis 6 Uhr sowie Neuregelung des Nachtdienstzuschlages für das Lokpersonal. Zudem werden der Vaterschaftsurlaub von 10 Tagen und der Mutterschaftsurlaub im Umfang von 18 Wochen im GAV verankert. Damit gelingt es der BLS ihre Position als verlässliche und soziale Arbeitgeberin weiter zu verankern.

Michael Buletti, Verhandlungsleiter Gewerkschaften, hält fest:

«Die Verhandlungen fanden in einem konstruktiven Rahmen statt und konnten Ende Mai 2018 erfolgreich abgeschlossen werden.»

Christian Hurni, BLS-Delegierter, ist über den Verhandlungsverlauf ebenfalls erfreut:

«Die Gespräche mit den Vertretern der Gewerkschaften waren sehr sachbezogen und lösungsorientiert.»

Info

 

KOMMENTIEREN - commenter - commentare

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: