Der Entwurf des 8. GLA für die Jahre 2020/21 selber hält fest, dass eine sinkende Nachfrage im öffentlichen Verkehr die Folge eines ungenügend attraktiven Angebotes sein kann. Nur leider ist die Erkenntnis nicht Anlass, den öffentlichen Verkehr endlich massgebend auszubauen. Seit der Einführung des U-Abos ist die Region im Vergleich zu anderen Gebieten bezüglich ÖV-Entwicklung weitgehend stehen geblieben. Dies bei massiv wachsendem Autoverkehrsaufkommen.

Es braucht nun umgehend spürbare Verbesserungen von Angebot und Dienstleistungen, welche neue ÖV-Kundschaft aus den 1-Personen-Autos holt. Vor allem in der Tramnetzplanung sind die Projekte zeitlich klar einzuordnen und mit engagierten Überzeugungsarbeit zügig umzusetzen. Der erneute Vorschlag, künftig eine Zonierung des U-Abo einzuführen ist nicht nur empörend angesichts der Versprechungen zu Gunsten eines Rückzugs der U-Abo-Initiative, sonder gänzlich kontraproduktiv. Neue Fahrgäste gewinnt man nicht mit hohen Tarifen, sondern mit einem attraktiven Angebot.

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