Innoenergy, die europäische Gesellschaft für Wissen und Innovation auf dem Gebiet nachhaltiger Energien, investiert bis zu fünf Millionen Euro in Hardt Hyperloop. Hardt, das niederländische Start-up-Unternehmen, das den Hyperloop in Europa entwickelt, investiert die Mittel in das Konsortium, das zur Realisierung des Hyperloops in Europa gegründet wurde. Deutsche Bahn, durch DB Engineering & Consulting vertreten, Continental und Engie Laborelec, haben ihren Beitritt zum Konsortium bekannt gegeben. Die Tätigkeiten dieses Konsortiums konzentrieren sich auf die Einleitung des Prozesses zur Standardisierung und Regulierung der dem Hyperloop zugrundeliegenden Technologie, mit dem Zweck, dessen erfolgreiche Implementierung in Europa zu beschleunigen.

Die Investition von Innoenergy ist Teil einer grösseren Investitionsrunde, für die Hardt noch weitere Partner sucht.

Tim Houter, Geschäftsführer Hardt Hyperloop äussert sich folgendermassen:

«Über die Investition von fünf Millionen Euro in Hardt Hyperloop sind wir sehr erfreut. Innoeenergy signalisiert mit dieser Investition, dass die Entwicklung des Hyperloops in eine neue Phase getreten ist. Damit werden zudem die Bedeutung und Dringlichkeit von Investitionen in die Entwicklung einer saubereren und besseren Alternative zum Fernverkehr unterstrichen. Hardt Hyperloop glaubt, dass die Zusage von Innoenergy andere Investoren ermutigen wird, sich dieser Investitionsrunde anzuschliessen.»

Nachhaltige Alternative

Die Verbesserung der Nachhaltigkeit des Transportsektors ist ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung der Europäischen Gemeinschaft, und, angesichts der jüngsten Diskussionen über den starken Anstieg der Zahl der Flugbewegungen, wird der Hyperloop zunehmend als eine nachhaltige Alternative bezeichnet.

Lucienne Krosse von Innoenergy sagt dazu:

«Der Hyperloop nutzt saubere Energie und ist für Pendler zwischen den grossen europäischen Städten wie geschaffen. Angesichts des exponentiellen Wachstums des Luftverkehrs und der damit verbundenen CO2-Emissionen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Entwicklung des Hyperloops einen zusätzlichen Schub erhält, so dass die tatsächliche Implementierung und europäische Markteinführung beschleunigt wird.»

Das europäisches Hyperloop-Konsortium

Hardt hat im April dieses Jahres ein aus Royal BAM Group, Tata Steel und Royal IHC bestehendes Konsortium gegründet, das sich mit der technologischen Entwicklung des Hyperloops beschäftigt. Mit der Hinzufügung von DB Engineering & Consulting, Continental und Engie Laborelec präsentiert sich das Konsortium nun als eine starke Kombination von leistungsstarken Innovatoren aus der Industrie mit jeweils eigenem Knowhow.

Tim Houters Einschätzung dazu:

«Dieses Konsortium ist eine Initiative von Industriepartnern, die gemeinsam an der Realisierung des Hyperloops arbeiten. Entscheidend ist dabei die Zusammenarbeit auf dieser Ebene. Wir sind über diese neuen Partner sehr erfreut.»

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