Fit für die Zukunft: BVB verbessert durch schlankere Strukturen ihre Leistung und Qualität

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Die neue Organisation der Basler Verkehrs-Betriebe BVB für die obersten Stufen steht fest. Die Geschäftsleitung wird schrittweise von sieben auf fünf Mitglieder verkleinert, Schnittstellen werden reduziert, Abläufe beschleunigt und die Innovation gestärkt. Die zentralen Dienstleistungen für ihre Fahrgäste fasst die BVB neu im Geschäftsbereich «Verkehr» zusammen. Die Bereitstellung von Infrastruktur und Rollmaterial legt die BVB im neuen Geschäftsbereich «Anlagen & Fahrzeuge» zusammen.

«Die Konkurrenz durch andere Mobilitätsanbieter wird steigen. Wir wollen bereit sein für diese Herausforderung»

, sagt BVB-Direktor Erich Lagler.

Der Aufbau und die Abläufe innerhalb der BVB sind in den letzten Jahrzehnten gewachsen. Eine zu starke Abgrenzung zwischen den Geschäftsbereichen war die Folge. Fahrgastzahlen und Einnahmen sind seit zwei Jahren rückläufig und die BVB muss den politischen Auftrag umsetzen, sich von fossilen Treibstoffen zu verabschieden. Deshalb hat die BVB ihre internen Prozesse und Strukturen durchleuchtet. Mit der neuen Organisation macht sie sich fit für die Zukunft.

«Mit der modernen und schlanken Struktur gewinnen wir an Qualität und Durchsetzungskraft»

, ist Erich Lagler überzeugt.

Zentrale Dienstleistungen am Kunden neu aus einer Hand

Der neu geschaffene Geschäftsbereich «Verkehr» vereint sämtliche zentrale Dienstleistungen für die Fahrgäste. Die Netzentwicklung und Angebotsgestaltung, die operative Planung und Steuerung sowie der Fahrbetrieb erfolgen neu aus einer Hand. Es gibt in relevanten Prozessen weniger Schnittstellen und so einen höheren Kundennutzen. Leiten wird diesen Geschäftsbereich der bisherige Leiter «Infrastruktur», Bruno Stehrenberger. Der Geschäftsbereich «Verkehr» startet per 1. Oktober 2018 in der neuen Struktur.

Rad und Schiene rücken näher zusammen

Die Bereitstellung der Infrastruktur (Bahnanlagen, Haltestellenausstattung, etc.) und der Flotte (Busse und Trams) erfolgt einheitlich aus dem Geschäftsbereich «Anlagen & Fahrzeuge». Dieser verantwortet das komplexe Gesamtsystem Rad-Schiene. Der neue Geschäftsbereich startet per 1. Juli 2019. Bis dahin wird die Leitung des neuen Geschäftsbereiches rekrutiert und anschliessend unter Einbezug des Leitungsteams die Detailausgestaltung geplant. Die Geschäftsbereiche «Infrastruktur» und «Technik» bleiben bis Juli 2019 analog heute als eigenständige Geschäftsbereiche vertreten. «Infrastruktur» führt interimistisch Ramon Oppikofer, bisher stellvertretender Leiter «Infrastruktur». Den Geschäftsbereich «Technik» leitet weiterhin interimistisch Ludwig Näf.

Reto Meister übernimmt zum 1. Oktober 2018 neue Aufgaben im Geschäftsbereich «Verkehr». Zudem werden per 1. Oktober 2018 einzelne Teams und Aufgabenbereiche intern neu zugeordnet.

«Der Verwaltungsrat steht voll und ganz hinter der neuen Geschäftsleitung und der organisatorischen Weiterentwicklung»

, sagt Yvonne Hunkeler, Präsidentin des Verwaltungsrats.

«Mit der neuen Struktur ist die BVB auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Wir werden die Umsetzung genau verfolgen und eng begleiten.»

Verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitenden

Die BVB hat personalpolitische Leitlinien ausgearbeitet. Die Sozialpartner begrüssen und unterstützen diese. Deren Kernpunkte stellen den fairen und verantwortungsbewussten Umgang mit den Mitarbeitenden in der Phase der Organisationsentwicklung sicher.

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