Arth-Goldau: Verdächtigen nach Bombenalarm in Eurocity 20 festgenommen [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 6. November 2018 veröffentlicht.

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Am frühen Dienstagabend, 6. November 2018, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass sich im Eurocity 20 Milano Centrale – Zürich HB ein Mann mit Sprengstoff befindet. Dieser Bombenalarm löste ein Grossaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr, der SBB, des Rettungsdienstes und der Kantonspolizei Schwyz aus. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnhof Arth-Goldau für knapp zwei Stunden gesperrt. Dies führte zu starken Behinderungen im Schienenverkehr auf der Nord-/Südachse.

Nach 17:35 meldete ein Bahnreisender, dass sich im Zug Richtung Arth-Goldau ein Mann auffällig verhalte und Sprengstoff auf sich trage. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnhof Arth-Goldau abgesperrt und der Zug kurz nach dem Bahnhof angehalten. Eine Sonderheit der Kantonspolizei Schwyz konnte darauf im Eurocity 20 den verdächtigen 30-jährigen Mann festnehmen. Bei der Kontrolle des italienischen Staatsangehörigen und der Durchsuchung des Zuges wurden keine verdächtigen Gegenstände festgestellt. Der Italiener machte zum Vorgefallenen wirre Aussagen. Ein Amtsarzt verfügte die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Klinik.

Nachdem die Polizei den Zug freigegeben hatte, konnten die Reisenden in Begleitung von SBB-Personal die Fahrt Richtung Zürich unverletzt fortsetzen.

Im Einsatz standen rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Arth, der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz, der Stützpunkfeuerwehr Pfäffikon, des Lösch- und Rettungszuges SBB, des Rettungsdienstes sowie der Kantonspolizei Schwyz.

Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zum Festgenommen und dem genauen Hergang im Zug aufgenommen.

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