Ende November ist die Flotte von 30 Spezialfahrzeugen für den Unterhalt des Gotthard- und Ceneri-Basistunnels vollzählig. Die SBB nimmt die restlichen sieben Erhaltungsfahrzeuge mit Zweikraftantrieb in den Erhaltungsbetrieb und tauft diese auf die Namen der Bahnstationen der alten Bergstrecke.

Um ihre Verbundenheit mit der Gotthard Region zu zeigen, tauft die SBB die Basisfahrzeuge nach 13 Bahnstationen der alten Bergstrecke. Die ersten sechs Basisfahrzeuge konnten bereits Ende Dezember 2017 in Erstfeld getauft werden. Die zweite Loktaufe findet im Erhaltungs- und Interventionszentrum (EIZ) Biasca statt. Taufpatinnen und -paten der restlichen sieben Fahrzeuge sind die Gemeindepräsidenten der Gemeinden Gurtnellen, Amsteg-Silenen, Göschenen, Rodi-Fiesso, Faido, Lavorgo und Bodio.

Die moderne Erhaltungsflotte ist eine wichtige Voraussetzung für den Unterhalt des Gotthard- und später des Ceneri-Basistunnels. Nur ein optimal unterhaltener Tunnel garantiert den Kundinnen und Kunden einen sicheren und pünktlichen Bahnbetrieb auf der Nord-Süd-Achse Gotthard.

Den Zuschlag für den Bau der Erhaltungsfahrzeuge erhielt 2013 die Firma Harsco Rail. 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung fiel in der Schweiz an, da namhafte Zulieferer wie die Tessiner Firma Ferriere Cattaneo, oder auch Nencki, Selectron und Schweizer Electronic am Projekt beteiligt waren. Die Fahrzeuge von Harsco wurden speziell für den Einsatz im Gotthard und später im Ceneri Basistunnel konzipiert und gebaut. Zur Erhaltungsflotte zählen 17 Spezialwagen ohne Antrieb wie zum Beispiel die mobilen Erhaltungstore, Modultragwagen und Korbtragwagen sowie die 13 Basisfahrzeuge mit Zweikraftantrieb.

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