Die SBB legt die Führung der Transportpolizei (TPO) und der öffentlichen Sicherheit zusammen. Die Leitung wird neu in Personalunion geführt. Die neue Position wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben.

Die öffentliche Sicherheit ist in den letzten Jahren anspruchsvoller geworden. Neue Dimensionen wie grenzüberschreitende Sicherheitsthemen fordern auch die Transportpolizei der SBB (TPO). Die SBB richtet deshalb die Führung der TPO neu aus: Die derzeit vakante Position des Kommandanten wird zusammengefasst mit der Leitung öffentliche Sicherheit und neu in Personalunion geführt. Dies ermöglicht es, thematische und führungsmässige Überschneidungen zu reduzieren.

Die SBB Transportpolizei als wesentlicher Pfeiler in der SBB Sicherheitsstrategie wird gestärkt und damit der gesamte Bereich der öffentlichen Sicherheit bei der SBB. Als spezialisierte Sicherheitspolizei erfüllt die TPO ihre Aufgaben in allen Landesteilen der Schweiz; sie arbeitet eng und konstruktiv mit der Kantonspolizei der jeweiligen Region zusammen und ist in ausserordentlichen Situationen dieser unterstellt.

Die neue, anspruchsvolle Position der Leitung öffentliche Sicherheit und Transportpolizei wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Die SBB sucht eine in Polizeikreisen und in der öffentlichen Sicherheit anerkannte und verankerte Führungspersönlichkeit. Sobald die Stelle besetzt ist, wird sich der aktuelle Leiter öffentliche Sicherheit, Simon Jungo, auf die Führung und Weiterentwicklung von Konzernaufgaben im Bereich Sicherheit konzentrieren. Das Korps der TPO wird seit August des vergangenen Jahres interimistisch von Anton Emmenegger geführt.

SBB Kunden fühlen sich sicher
Der Bereich Öffentliche Sicherheit der SBB besteht seit 2012 aus den drei Einheiten Operation Center Security, Corporate Security und Transportpolizei. Er ist verantwortlich für den Erhalt und die kontinuierliche Verbesserung des Sicherheitsniveaus für Kunden, Mitarbeitende und Dritte. Die TPO kann auf eine erfolgreiche Bilanz der vergangenen Jahre zurückblicken. Nicht zuletzt aufgrund der verstärkten Präsenz in Zügen und an Bahnhöfen – auch dank Aufstockung von rund 200 auf 250 Mitarbeitende – ist das Sicherheitsgefühl aus der Sicht der Kundinnen und Kunden angestiegen: Im Jahr 2017 fühlten sich SBB Kunden im Bahnhofumfeld sicherer als im übrigen öffentlichen Raum.
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