Siemens Mobility unterzeichnet Partnerschaftsvertrag mit der ETH Zürich

Verstärkung für die Schweizer Mobilitäts-Initiative.

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Gerd Scheller, Präsident und CEO der Siemens Mobility AG [links] und ETH-Präsident Joël Mesot. / Quelle: ETH Zürich Foundation

Als erster Industriepartner beteiligt sich die Siemens Mobility AG an der «Mobilitäts-Initiative», welche die ETH Zürich gemeinsam mit den SBB lanciert haben. Der entsprechende Vertrag wurde am 22. Januar 2019 im Rahmen des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos zusammen mit der ETH Zürich und der ETH Zürich Foundation unterzeichnet. Um die Nachhaltigkeit sicherzustellen, ist eine langfristige Partnerschaft über zehn Jahre vorgesehen.

Ziel der «Mobilitäts-Initiative» ist die Entwicklung eines international führenden Forschungsstandortes Mobilität in der Schweiz und das Erarbeiten von Lösungen für zukünftige Herausforderungen.

«Die Mobilität ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor der führenden Industrienationen. Wirtschaft und Mobilität stehen dabei in einer engen Wechselbeziehung»

, sagt Gerd Scheller, CEO der Siemens Mobility AG.

«Die Mobilitäts-Initiative der ETH ist deshalb wichtig für den Wirtschaftsstandort Schweiz, um innovative und zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu entwickeln. Die Siemens Mobility AG mit Hauptsitz in Wallisellen/ZH wird mit ihrem starken lokalen Know-how einen wesentlichen Beitrag leisten und diese Initiative tatkräftig unterstützen»

, so Scheller weiter.

Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen gemeinsamer Projekte der ETH mit den Förderpartnern. Dadurch sollen Forschungserkenntnisse wesentlich erhöht und technologische Lösungen vorangebracht werden. Regelmässige Treffen, Workshops und internationale Referenten dienen dem Austausch und der Verankerung der Projekte bei den Partnern.

Bereits heute sind über dreissig Forschungsgruppen an der ETH Zürich in verschiedenen Bereichen der Mobilitätsforschung tätig. In den nächsten zehn Jahren soll diese Fachexpertise um zwei bis vier neue Professuren erweitert und mit einem «ETH-Mobilitäts-Center» ergänzt werden. Dafür wird mit einem Finanzierungsbedarf von rund 100 Millionen Franken gerechnet. Die Förderpartnerschaft soll in den kommenden Jahren durch weitere Unternehmen, Organisationen, Stiftungen und Privatpersonen erweitert werden.

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