Zug des Monats Februar 2019 der Chemins de fer du Kaeserberg: Es sind genau 15 Jahre vergangen, seit sich die BLS AG aus dem Fernverkehr zurückgezogen hat, um sich auf den Betrieb der normalspurigen Strecken der S-Bahn Bern zu konzentrieren. Aus dieser Flurbereinigung keimt derzeit erneut bahninterner Wettbewerb, und dabei agieren die wahren Mitbewerber im Fernverkehr abseits der Schiene …

Re 4/4 II, 4,7 MW, 80 t, Last: 28 Achsen, 464 Plätze, 464 t, Vmax 160 km/h

Vor 1990 beschaffte die BLS Lötschbergbahn 32 Personenwagen EW IV. Ab 2001 kamen drei baugleiche Wagen der Bodensee-Toggenburg-Bahn dazu. Mit einem von 7 ex Corail-Gepäckwagen war Tempo 160 erlaubt. Solche BLS Züge rollten zwischen Brig, Romanshorn, Interlaken und Basel sowie – im Naturalausgleich zu SBB-Wagenleistungen im BLS-Netz – auch zwischen Basel und Genf. In einvernehmlichem Tausch übernahm die BLS AG 2004 den Betrieb der ganzen normalspurigen S-Bahn Bern und der Linie Bern – Luzern samt 57 SBB-EW III. Im Gegenzug überliess sie den Fernverkehr und alle BLS-EW IV den SBB, die ihre Farben bekamen. Die Re 4/4 II 11264 – am Kaeserberg vor einem IC Delémont–Lausanne – wurde im Oktober 2000 rot.

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