Jeannine Pilloud wird die SBB im ersten Halbjahr 2019 verlassen [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 1. Februar 2019 veröffentlicht.

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Lancierung des Gotthard Panorama Express am 8. April 2017: Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr freut sich über den neuen Zug. / Quelle: Sandro Harrtmeier

Jeannine Pilloud, SBB Delegierte für öV-Branchenentwicklung und ehemalige Leiterin SBB Personenverkehr, wird die SBB im ersten Halbjahr 2019 verlassen und sich künftig auf verschiedene Aufgaben im Rahmen von Verwaltungsratsmandaten konzentrieren.

Jeannine Pilloud wurde heute Freitag von den zuständigen Gremien des Migros Genossenschaftsbundes (MGB) zur Wahl als künftige Präsidentin des Migros-Verwaltungsrats vorgeschlagen. Die definitive Wahl erfolgt im März 2019 anlässlich der Delegiertenversammlung der Migros. Vor wenigen Tagen wurde sie zudem als Präsidentin des Unternehmens Ascom nominiert. Ausserdem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats des Telekomunternehmens Salt und eines KMU in der IT-Branche.

Jeannine Pilloud wird ihre Aufgabe als SBB Delegierte für die ÖV-Branchenentwicklung im ersten Halbjahr 2019 abgeben. Die Suche nach einer Nachfolge wird eingeleitet.

2011 war Jeannine Pilloud als erste Frau in die SBB Konzernleitung eingetreten. Sie leitete sieben Jahre den SBB Personenverkehr, mit 13’000 Mitarbeitenden die grösste Division. Unter ihrer Leitung wurde unter anderem der Swisspass eingeführt. Seit Anfang 2018 ist Jeannine Pilloud in ihrer heutigen Funktion; dabei war von Beginn weg vereinbart, dass sie externe Verwaltungsratsmandate übernehmen wird. Als Präsidentin des Strategischen Ausschusses des Direkten Verkehrs hat sie die Weiterentwicklung der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr vorangetrieben.

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