IGöV Zentralschweiz kämpft für die Verlängerung der S26 von Rotkreuz nach Arth-Goldau

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Mit Beginn der baubedingten Sperre der Strecke Zug – Arth-Goldau am 9. Juni 2019 und der Umleitung sämtlicher Züge via Rotkreuz, ergeben sich als «Nebenwirkung» für einmal ausgezeichnete Verbindungen vom südlichen Kanton Aargau via Südbahn in Richtung Tessin/Italien und umgekehrt.

Ist die Reisezeit ab Aarau nach Lugano ab Juni nur knapp schneller als via Zürich, so steigt die Reisezeitverkürzung vor allem südlich von Lenzburg markant an. So beträgt diese von Wohlen nach Lugano bereits 22 Minuten gegenüber den heutigen Verbindungen.

IGöV Zentralschweiz setzt sich dafür ein, dass nach Beendigung der Zugerseesperre im Dezember 2020 dieser Vorteil beibehalten wird und das bevölkerungsreiche Freiamt weiterhin von schnellen Verbindungen Richtung Süden und der Fertigstellung der NEAT profitieren kann.

Zudem erhält der Kanton Schwyz als Besteller der heutigen HVZ-S32 Immensee – Rotkreuz trotz steigender Nachfrage keine Trasse mehr, da die S32 in Immensee auf Gleis 3 oder 4 (Hauptdurchfahrtsgleise Nord – Süd) zwangsweise wenden muss und hierbei mehrere Güterzugstrassen verunmöglichen würde. Der verzweifelte Gedanke des Kantons Schwyz, die S32 durch einen sogenannten «Schnellbus» zu ersetzen, betrachtet IGöV Zentralschweiz als ungeeigneten Lösungsansatz und Stauanfällig.

IGöV Zentralschweiz sieht als einzigen Lösungsweg die taktmässige Verlängerung der S26 von Rotkreuz nach Arth-Goldau an!

Dies verschafft dem südlichen Aargau und somit bis zu einer Viertelmillion Einwohnern direkte Verbindungen zum Knoten Arth-Goldau mit Anschlüssen Richtung Tessin/Italien, ins Urnerland und schliesslich auch Richtung Einsiedeln/Rapperswil. Gleichzeitig kann die vom Kanton Schwyz gewünschte Pendlerverbindung aus Innerschwyz Richtung Rotkreuz / Rontal weiterhin kundenfreundlich auf der Schiene aufrecht erhalten bleiben.

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