«Bauma erhält durch «Depotareal Bauma 2020» landesweite Ausstrahlung», sagt Andreas Sudler, Gemeindepräsident von Bauma gegenüber der Zeitung «Der Tössthaler» in einem Interview in den letzten Tagen. Damit der DVZO dieses Ziel zusammen mit der SBB und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) erreichen kann, wurde diese Woche mit der öffentlichen Ausschreibung der Planerleistungen ein wichtiger Schritt vorwärts gemacht.

Das Projekt ist bewilligungstechnisch kein Kinderspiel, da die Bauherrschaft mit DVZO, SBB und AWEL aus drei Parteien besteht und das Projekt neben dem Bahnteil auch einen Flussteil enthält.

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Impressionen vom Nebenbantreffen 2016 beim DVZO in Bauma, aufgenommen am 16. Oktober. / Quelle: Sandro Hartmeier

«Depotareal Bauma 2020» untersteht wegen den darin involvierten öffentlichen Geldern rechtlich den Regeln über das öffentliche Beschaffungswesen, deshalb müssen die Planerleistungen öffentlich ausgeschrieben werden. Das Projektsteuerungsteam hat mit grossem Effort und unter der fachkundigen Leitung von Co-Projektleiter Thomas die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Seit dieser Woche ist das Projekt auf der Plattform «Simap.ch» öffentlich ausgeschrieben. Interessierte und geeignete Anbieter können bis Anfang April für die ausgeschriebenen Leistungen ein Angebot einreichen. Die Projektpartner planen, die Arbeiten im Juni an den besten Anbieter zu vergeben.

Bis im 4. Quartal 2019 soll dann das Vorprojekt erarbeitet werden. Dieses wird es dem DVZO erlauben, das Lotteriefondsgesuch zu verfassen. Ab Ende Jahr wird es dann in der nächsten Projektierungsphase zum Bauprojekt vertieft und anschliessend der Bewilligungsbehörde BAV eingereicht, Bis dahin hat das Projekt «landesweite Ausstrahlung» erreichen – vorübergehend auf den Schreibtischen der Planer, bald für die breite Öffentlichkeit.

Der Bahnhof Bauma im Jahr 1932:

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