Zum dritten Mal in Folge verzichtet die Branche des öffentlichen Verkehrs auf allgemeine Tariferhöhungen. Das hat das zuständige Gremium, der Strategische Ausschuss Direkter Verkehr (StAD), im Rahmen seiner Sitzung vom 6. März 2019 beschlossen. Damit bleiben die 2018 gesenkten Preise für Einzelbillette und Abonnemente auch im Jahr 2020 bestehen.

Im 2018 senkte die Branche des öffentlichen Verkehrs unter anderem die Preise für die nationalen Einzelbillette sowie Generalabonnemente auf Monatsrechnung. Damit können den Kundinnen und Kunden die Mehrerträge durch die um 0,3 Prozentpunkte gesenkte Mehrwertsteuer zurückgegeben werden. Nun hat sich die Branche entschlossen, per Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 zum dritten Mal in Folge die Preise auf dem bestehenden Niveau zu halten. Damit löst der öffentliche Verkehr sein Versprechen ein, sich dafür einzusetzen, dass sich die Kostenschere zwischen öffentlichem und Individualverkehr nicht weiter öffnet und der öffentliche Verkehr attraktiv bleibt.

Attraktive neue Sortimente

Gleichzeitig profitieren die öV-Kundinnen und -Kunden von zahlreichen weiteren Sortimentsverbesserungen. So wurde beispielsweise die Hinterlegungsgebühr beim GA in der Höhe von CHF 10.- abgeschafft. GA-Inhaber können ihr Abo nun kostenlos für 5 bis 30 Tage hinterlegen und damit Kosten sparen.

Junge öV-Nutzerinnen und -Nutzer profitieren von neuen Jugendsortimenten: Mit dem neuen Seven25-Abo sind Jugendliche von 16 bis 25 Jahren ab 19:00 Uhr wie mit einem GA unterwegs. Das Seven25 gilt neu auch auf den Stadtnetzen der Ausgangsmetropolen oder den Linien der Postauto AG. Das Halbtax gibt es für Jugendliche bis 25 Jahre neu bereits ab CHF 100.-.

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