Stadler Rail plant Börsengang [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 19. März 2019 veröffentlicht.

0
579
Roll-out Stadler Giruno_Marcel Manhart_18 5 17
Peter Spuhler, CEO Stadler Rail, beim Roll-Out des ersten Giruno am 18. Mai 2017 in Bussnang. / Quelle: Marcel Manhart

Stadler Rail AG, ein weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit Hauptsitz in Bussnang, hat am 19. März 2019 bekanntgegeben, einen Börsengang («IPO») an der SIX Swiss Exchange anzustreben. Der Börsengang ist in den nächsten Monaten geplant, vorbehaltlich des Marktumfeldes.

Stadler wurde 1942 gegründet und befindet sich im Mehrheitseigentum von Peter Spuhler, der direkt und indirekt 80% des Aktienkapitals hält. Jeweils weitere 10% werden von der RAG Stiftung und Kadermitarbeitenden gehalten. Im Rahmen des Börsengangs sollen ausschliesslich bestehende Aktien aus dem direkten und indirekten Besitz des Mehrheitsaktionärs und exekutiven Verwaltungsratspräsidenten Peter Spuhler angeboten werden. Peter Spuhler wird nach dem Börsengang weiterhin als grösster Aktionär und Verwaltungsratspräsident von Stadler langfristig engagiert bleiben.

  • Stadler kann durch gezielte Expansion in den letzten Jahren eine herausragende Wachstumsbilanz vorweisen und hat sich zu einem der führenden Schienenfahrzeughersteller in Europa entwickelt
  • Das Unternehmen hat mehr als 8’000 Züge und Lokomotiven in 41 Länder verkauft, und von Stadler gewartete Fahrzeuge legen pro Jahr mehr als 170 Millionen Kilometer zurück
  • Der Erfolg von Stadler beruht auf einem kundenspezifischen Produkt- und Serviceangebot. Stadler Fahrzeuge erfüllen komplexe und spezifische Kundenwünsche und zeichnen sich durch geringe Lebenszykluskosten sowie eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus.
  • Die langfristigen Wachstumsperspektiven der Bahnindustrie werden gestützt von makroökonomischen Megatrends, wie dem globalen Bevölkerungswachstum, der Urbanisierung, dem Bedürfnis nach sicheren, kosten- und zeitsparenden Formen der Beförderung und zunehmendem Umweltbewusstsein.
  • Stadler verfügt über ein attraktives Finanzprofil, welches hohes und langfristig visibles Umsatzwachstum, starke Profitabilität, einen hohen Kapitalumschlag, branchenführende Economic Profit-Margen und eine starke Bilanz mit einer Nettocashposition vereint.
  • Der konsolidierte Nettoumsatz des Unternehmens für das Jahr 2018 betrug 2.0 Milliarden Schweizer Franken bei einer EBIT-Marge von 7.5 Prozent. Der qualitativ hochwertige und diversifizierte Auftragsbestand von 13.2 Milliarden Schweizer Franken per 31. Dezember 2018 wird den Nettoumsatz bis 2020 voraussichtlich auf rund 4.0 Milliarden Schweizer Franken ansteigen lassen.
  • Zur Umsetzung der klaren Strategie, mit einer Vielzahl von Initiativen für die nächste Phase profitablen Wachstums über das Jahr 2020 hinaus, kann Stadler auf ein erfahrenes Managementteam und eine tiefverwurzelte Firmenkultur bauen, welche für Spitzenleistungen und Swissness steht.
  • Der Börsengang ist ein natürlicher nächster Schritt in der Entwicklung von Stadler und wird den Bekanntheitsgrad und das Ansehen des Unternehmens in seinen globalen Märkten weiter stärken.
Info

KOMMENTARE

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: