Am 21. März 2019 haben die VBZ darüber informiert, dass sie im Sinne der Sicherheit alle Gelenkstangen der Cobra-Radialsteuerung überprüfen. Diese Überprüfung schreitet wie geplant voran. Die laufend kontrollierten und freigegebenen Cobra-Fahrzeuge sind wieder mit normaler Geschwindigkeit unterwegs. Die Situation für die Fahrgäste verbessert sich laufend, insbesondere für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, da immer mehr Linien wieder mit Niederflureinstieg angeboten werden können.

Nach dem Bruch einer Gelenkstange Ende letztes Jahr wurden sofort alle Cobra-Gelenkstangen visuell auf Defekte überprüft. Nun findet aktuell eine vertiefte Prüfung mit externer Unterstützung statt. Jedes Fahrzeug, das geprüft wurde und keine Unregelmässigkeiten aufweist, kann wieder mit normaler Geschwindigkeit unterwegs sein, nachdem die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen als Sofortmassnahme bei allen Cobra-Trams seit Freitag, 22. März 2019, reduziert wurde. Damit können die Verspätungen und Anschlussbrüche laufend reduziert werden.

Vorübergehende Lösung für Personen mit eingeschränkter Mobilität

Die VBZ setzen alles daran, auf den betroffenen Linien möglichst rasch wieder mindestens jedes zweite Fahrzeug stufenfrei anbieten zu können. Die geprüften Cobra-Trams werden entsprechend ins Netz zurückgeführt. Ab Montag, 25. März 2019, sind die Linien 2, 4, 10, 11, 12 und 13 wieder mit 50 Prozent Niederflurfahrzeugen bestückt. Kundinnen und Kunden können sich bei Fragen an ZVV-Contact wenden.

In der Zwischenzeit haben die VBZ zusammen mit der Stiftung Behinderten-Transporte Zürich (BTZ) aber auch ein erweitertes Angebot ausgearbeitet. Seit Freitag, 22. März 2019, hat BTZ zusätzliche Fahrzeuge für den Einsatz auf dem Tramnetz reserviert. Mitarbeitende der VBZ können über die VBZ-Leitstelle ein solches Fahrzeug zur Unterstützung aufbieten. Fahrgäste, welche an einer Haltestelle nicht zusteigen können, können sich auch direkt an BTZ wenden und einen Ersatztransport anfordern. Die VBZ bedauern die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste und setzen alles daran, unter Berücksichtigung der Sicherheit möglichst rasch wieder in den Normalbetrieb übergehen zu können.

Sobald weitere Informationen vorliegen, folgt das nächste Update.

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