SBB hat gegen Transportpolizist Untersuchung wegen Facebook-Posts eingeleitet [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 30. April 2019 veröffentlicht.

0
214

Ein Transportpolizist hat sich auf Facebook zu gesellschaftlichen und politischen Themen auf eine Weise geäussert, die zumindest gegen die moralische Haltung der SBB verstösst. Die SBB hat eine Untersuchung eingeleitet und vorsorgliche arbeitsrechtliche Massnahmen getroffen.

Ein Journalist des Sonntags Blick ist bei einer Recherche auf die Facebook-Seite eines Mitarbeitenden der Transportpolizei gestossen. Dieser gab sich dabei als solcher zu erkennen und äusserte sich auf Facebook zu gesellschaftlichen und politischen Themen auf eine Weise, die zumindest gegen die moralische Haltung der SBB verstösst.

Aus diesem Grund hat die SBB im vorliegenden Fall eine Untersuchung eingeleitet, den Mitarbeitenden befragt und vorsorgliche für die Dauer der Untersuchung freigestellt. Wie verschieden Medien schreiben, wurde der Transportpolizist inzwischen entlassen.

Die SBB toleriert kein menschenverachtendes, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Verhalten ihrer Mitarbeitenden und erwartet von ihnen einen nicht diskriminierenden, wertschätzenden und respektvollen Umgang. Die Verhaltensregeln sind im Verhaltenskodex (Code of Conduct) klar und verbindlich geregelt. Der Code of Conduct ist Bestandteil eines jeden Arbeitsvertrages der SBB. Alle Mitarbeitenden verpflichten sich mit dem Vertragsabschluss, den Verhaltenscodex einzuhalten. Verstösse können juristische Folgen nach sich ziehen.

Info

Kommentare

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich zu: