Die SBB wird beim Reinigungspersonal nicht 200’000 Franken sparen, wie dies fälschlicherweise zu lesen war. Die Zulagen sollen neu in die Löhne eingebaut werden. Für die am meisten belastenden Arbeiten aber wird es weiterhin Zulagen geben. Kein Mitarbeiter soll weniger Lohn erhalten.

In den vergangenen Wochen haben verschiedene Schweizer Medien über die Abschaffung einer sogenannten Erschwerniszulage für das Reinigungspersonal von WC-Anlagen in den Zügen berichtet. Dadurch würde die SBB jährlich rund 200’000 Franken einsparen.

Die SBB hält fest, dass sie bei den Reinigern nicht sparen will und keine Löhne senken wird. Vielmehr soll die Auszahlung von Entschädigungen vereinfacht werden, indem die Zulagen neu die Löhne eingebaut werden. Für die am meisten belastenden Arbeiten wird die SBB aber weiterhin Erschwerniszulagen auszahlen. Kein Mitarbeiter soll weniger Lohn erhalten.

Die SBB ist derzeit mit daran, gemeinsam mit den Sozialpartnern eine gute Lösung auszuarbeiten. Diese Gespräche sind im Gang.

Info
  • Die SBB kümmert sich intensiv darum, dass die Kundinnen und Kunden saubere, funktionierende Toiletten vorfinden, auf denen sie sich wohl fühlen.
  • Rund 1000 Mitarbeitende reinigen täglich die Züge der SBB.
  • Die SBB investiert jedes Jahr 10 Millionen in die Instandhaltung der geschlossenen WC-Systeme.
  • Von 2009 bis 2018 wurden 18 Millionen Franken in die Modernisierung und Verbesserung der Entsorgungsanlagen und WC-Systeme investiert.
  • Die Verfügbarkeit ist auf einem stabil hohen Niveau von 97,2% im Fernverkehr und 97,6% im Regionalverkehr.
  • Sämtliche Toiletten werden einmal pro Tag gereinigt und mehrmals täglich kontrolliert.
  • Sämtliche Toiletten der IC2000- und ICN-Flotte sind mit Klebefolien (Bilder), und die meisten WC mit Duft-Neutralisierern aufgewertet worden.

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