Bahnhof Sempach-Neuenkirch: Mehr Komfort für die Reisenden

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Um den Kundinnen und Kunden einen komfortablen und stufenfreien Zugang zu den Zügen zu ermöglichen, erhöht die SBB die Perrons beim Bahnhof Sempach-Neuenkirch. Weiter werden die Treppen erneuert und die Zugänge zu den Perrons mittels Rampen hindernisfrei umgebaut. Davon profitieren nicht nur behinderte und ältere Menschen, sondern auch Reisende mit Kinderwagen und Rollkoffern. Gleichzeitig führt die SBB an den Gleisen 1 und 2 Erneuerungsarbeiten im klassischen Gleisoberbau durch. Dabei werden unter anderem 1850 Meter Gleis und 4500 Tonnen Schotter ersetzt.

Die Bauarbeiten dauern vom 7. März bis Ende Oktober 2016. Während der ganzen Bauzeit muss mit diversen Änderungen beim Zugang zu den Zügen gerechnet werden. Aus Sicherheitsgründen finden einzelne Arbeiten nachts bei gesperrten Gleisen und ausgeschalteter Fahrleitung statt. Die Anwohner werden vorgängig informiert. Die Kosten für die Perronerneuerung betragen 4 Millionen Franken, für die Gleiserneuerung 3,75 Millionen Franken.

Arbeiten in Sempach-Neuenkirch
Der klassische Gleisoberbau besteht aus dem Trio Schienen, Schwellen und Schotter. Die Schienen tragen und führen den Zug. Sie werden folglich laufend abgenützt und bisweilen auch beschädigt. Die Schwellen fixieren die Schienen und verteilen das Gewicht von Schienen und durchfahrenden Zügen auf eine möglichst grosse Fläche. Das Schotterbett gibt den Schwellen den nötigen Halt. Mit hochpräzisen, computergesteuerten Baumaschinen wird dazu Schotter unter die Schwellen gestopft. So kann das Gleis millimetergenau ausgerichtet werden. Die Schottersteine greifen bei den extremen Belastungen ineinander. Das verleiht dem Schotterbett die nötige Flexibilität, um die ganzen Kräfte und Vibrationen der Züge aufzunehmen und in den Unterbau weiterzuleiten. Je abgenützter die Steine sind, desto geringer ist die Flexibilität des Schotterbetts.

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