Stadler hat von der slowenischen Staatsbahn Slovenske Železnice den Auftrag für die Lieferung von 26 weiteren Triebzügen des Typs FLIRT gewonnen. Es handelt sich dabei um die Optionseinlösung aus dem im April 2018 bekannt gegebenen Vertrag zur Lieferung einer gemischten Flotte von ein- und doppelstöckigen Zügen. Der Bestellwert beträgt gut 150 Millionen Euro.

Slovenske Železnice bestellt bei Stadler 26 weitere FLIRT-Züge. Damit wird die Option aus dem am 18. April 2018 bekannt gegebenen Vertrag zur Lieferung einer gemischten Flotte von Zügen des Typs FLIRT und KISS eingelöst. Dusan Mes, Generaldirektor von Slovenske Železnice, und Zeljko Davidovic, Sales Manager Zentral- und Osteuropa bei Stadler, haben den Vertrag zur Entwicklung, dem Bau und der Lieferung von 26 weiteren Triebzügen des Typs FLIRT unterschrieben: 16 dreiteilige, dieselelektrisch angetriebene Züge (DMU) sowie 10 vierteilige elektrisch angetriebene Züge (EMU). Beide Konfigurationen werden in Slowenien, Kroatien und Österreich zugelassen. Sie sind für den Fahrgastbetrieb im grenzüberschreitenden Verkehr vorgesehen. Der Vertragswert beläuft sich inklusive Garantieleistungen auf gut 150 Millionen Euro.

Zeljko Davidovic sagt zum Flottenausbau der slowenischen Staatsbahn:

«Wir freuen uns sehr, dass die slowenische Staatsbahn die Flotte auf insgesamt 52 Züge ausbaut. Die Beschaffung einer aufeinander abgestimmten Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge ist beispielhaft und wird das Bahnreisen in Slowenien und in die angrenzenden Länder sicherer, komfortabler und umweltschonender machen.»

Eine Flotte wie aus einem Guss

Die dreiteiligen dieselelektrischen FLIRT DMU werden wie jene aus der Erstbestellung als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern ausgelegt. Die Züge verfügen über ein zusätzliches Wagenmodul, das Power Pack, das die Dieselmotoren und einen Teil der Antriebsausrüstung aufnimmt.

Die elf vierteiligen elektrischen FLIRT werden ebenfalls weitgehend identisch konfiguriert wie die Fahrzeuge aus der Erstbestellung: Als Regionalfahrzeuge für eine maximale Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern. Für den Betrieb in Slowenien, Kroatien und Österreich werden sie als Dreisystemzüge für drei verschiedene Stromsysteme ausgerüstet: 3 kV Gleichstrom, 15 kV und 25 kV Wechselstrom.

Dem Betreiber Slovenske Železnice stehen ab Inbetriebname 21 vierteilige elektrische Dreisystem-FLIRT, 21 dreiteilige dieselelektrische FLIRT und 10 doppelstöckigen KISS zur Verfügung. Speziell an der stattlichen Flotte ist, dass die slowenische Staatsbahn nicht nur die Möglichkeit hat, die einstöckigen Fahrzeuge in Doppeltraktion zu führen, sondern auf inländischen Strecken auch mit gemischten einstöckigen und doppelstöckigen Kompositionen fahren kann.

Slovenske Železnice plant, die Triebzüge aus der Option ab Oktober 2021 schrittweise in Betrieb zu nehmen.

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Stadler gewinnt ersten Grossauftrag in Slowenien – und kann gleich eine ganze Flotte liefern

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