Peter Spuhler: 25 Millionen Franken fürs Personal [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 29. Mai 2019 veröffentlicht.

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Der geglückte Börsengang von Stadler Rail kommt auch bei den 8500 Mitarbeitenden an. Mit dem Juni-Lohn wird ihnen je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit zusätzlich ein halber bis ein ganzer Monatslohn ausbezahlt. Dies bestätigt Stadler-Rail-Sprecherin Marina Winder gegenüber der Handelszeitung.

Für die Sonderzahlung soll Spuhler rund 25 Millionen Franken aufwerfen.

«Die Kosten gehen zulasten der PCS Holding»

, sagt die Kommunikationschefin.

Hinter dem Kürzel PCS verbirgt sich Spuhlers Privatschatulle, in der er Beteiligungen an Stadler Rail, Autoneum, Rieter oder Aebi-Schmidt hält. Anders profitiert das Kader vom Börsengang: Die 170 Kadermitarbeitenden hatten in den letzten 13 Jahren einen Teil ihres Lohnes in Aktien erhalten. Der Gesamtwert all dieser Aktien beträgt heute rund 250 Millionen Franken. Der Börsengang der Bahnfirma hat die Kaderleute also im Schnitt zu Millionären gemacht. Allerdings mussten die Aktien in der Vergangenheit versteuert werden, zudem sind sie noch 12 Monaten lang gesperrt.

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