Generalversammlung des Lötschbergkomitees: Ein Schlüsseljahr für den Lötschberg

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Die neunte Generalversammlung des Lötschbergkomitees hat am 27. Mai 2019 in Bern stattgefunden. Das Komitee lässt sich bis Ende des Jahres Zeit, um nach dem Ausscheiden der im Dezember 2018 neu gewählten Bundesrätin Viola Amherd eine/n neue/n Geschäftsführer/in zu finden. Der Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels ist fester Bestandteil des Beschlussentwurfs zum Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur, der am kommenden 4. Juni im Nationalrat zur Debatte steht.

Neben statutarischen Aspekten wurde die Generalversammlung des Lötschbergkomitees über das weitere Vorgehen informiert. Mit dem Ausscheiden von Viola Amherd im Dezember 2018, die seit 2016 Geschäftsführerin war, wurde zur Sicherung des Übergangs eine interimistische Lösung gefunden. Die Suche nach einer Nachfolgerin/einem Nachfolger beginnt ab sofort und dauert bis Ende des Jahres. Zurzeit werden das Pflichtenheft und die Ziele der Stelle festgelegt.

Es ist der Überzeugungsarbeit von Viola Amherd zu verdanken, dass der Teilausbau des Lötschberg-Basistunnels in den im Herbst vom Bundesrat vorgestellten Beschlussentwurf zum Ausbauschritt 2035 (STEP 2035) aufgenommen wurde. Eine grosse Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmer – politische Parteien, Institutionen, Vereine – sprach sich für die Aufnahme der Massnahme in das Paket 2035 aus. Das Dossier wurde im März dieses Jahres im Ständerat diskutiert. Der Nationalrat sollte sich zu Beginn der Sommersession zum Thema äussern. Die Mitglieder des Lötschbergkomitees drücken Viola Amherd ihre Anerkennung und ihren Dank für ihre wertvolle Arbeit aus und wünschen ihr alles Gute in ihrer neuen Funktion als Bundesrätin.

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Eduard J. Belser
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Eduard J. Belser

Der Teilausbau der Lötschberg-Basislinie mit der Einspur war von Anfang an eine Schnapsidee und ein unnötiger Hemmschuh der einen effizienten Betrieb ausbremst. Hoffentlich wird dieses abstruse Konstrukt nun durch den Vollausbau und dringende Verbesserungen auf der Simplon-Südrampe rasch beseitigt. Wir brauchen die Kapazitäten dringend für die umwelt- und klimaschonende Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.