Hupac und Duisport intensivieren in Zusammenarbeit: Ausbau des Chinaverkehrs und Stärkung des Terminalraums Duisburg

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Handshake zwischen Beni Kunz, CEO Hupac [links] und Erich Staake, CEO Duisport auf der Messe Transport Logistic am 5. Juni 2019 in München. / Quelle: Hupac Group

Der Schweizer Kombi-Operateur Hupac Intermodal und die Duisburger Hafen AG (Duisport) intensivieren ihre Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung des klimafreundlichen kombinierten Verkehrs. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung des Terminalraums Duisburg und die Kooperation für Verkehre zwischen Europa und China.

Auf der Messe Transport Logistic in München vereinbarten Hupac als Betreiber eines der grössten intermodalen Netzwerke in Europa und Duisport als wichtigste Logistikdrehscheibe Zentraleuropas, den Terminalraum Duisburg weiterzuentwickeln und somit Umschlagkapazitäten für neue intermodale Verbindungen zu schaffen. Hupac hat ein hohes Interesse daran, ihre Verkehre im Raum Rhein/Ruhr mit der Nutzung zusätzlicher Terminalkapazitäten auch im Sinne einer Drehscheibe weiter auszubauen. Durch den Aufbau eines virtuellen Betriebs sollen die verschiedenen Terminalstandorte der Duisport effizient vernetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die verbesserte Anbindung der Westhäfen Antwerpen, Rotterdam und Zeebrugge. Dadurch wird der Duisburger Hafen als Gateway für den Weitertransport der maritimen Frachten innerhalb Europas gestärkt.

Überdies werden Duisport und Hupac zur Optimierung ihrer Aktivitäten im Rahmen der «Belt & Road»-Initiative verstärkt kooperieren. So werden beide Partner gemeinsam Terminals entlang der Seidenstrasse entwickeln und an Lösungen zur Reduzierung der Fahrtzeiten der Chinazüge arbeiten.

«Wir sehen grosses Potenzial in der Stärkung unserer jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Das Ziel die Umsetzung der Verlagerungsziele der Schweiz auf der Nord-Süd-Achse und die Anbindung des Hupac-Netzwerks in der Mitte Europas an die transkontinentalen Verkehrsströme auf der Ost-West-Achse. Dazu bauen wir gemeinsam eine Pipeline auf, stärken den Standort Duisburg und nutzen die Kraft des jeweiligen Partners»

, so Michail Stahlhut, CEO der Hupac Intermodal.

Und Duisports Vorstandsvorsitzender Erich Staake sagt:

«Durch diese Zusammenarbeit entwickeln wir zusätzliche Angebote für unsere Kunden und bauen als Premium-Port unser internationales Netzwerk und unsere Position als die wichtigste europäische Drehscheibe im innereuropäischen und internationalen Handel weiter aus.»

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