ZVV-Geschäftsjahr 2018: Leichte Zunahme bei den Fahrgästen und ein tiefes Defizit

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Die Rechnung des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) für das Jahr 2018 zeigt ein sehr erfreuliches Bild: Das Defizit sank auf 306,7 Millionen Franken. So tief war die Kostenunterdeckung seit über zehn Jahren nicht mehr. Insgesamt wurden 658 Millionen Fahrgäste befördert. Das ist 1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der ZVV konnte das finanzielle Ergebnis im Jahr 2018 erneut verbessern: Das Defizit war zum dritten Mal in Folge rückläufig und betrug 306,7 Millionen Franken. Das gute Resultat wurde ohne Tariferhöhung erreicht. Die Preise im ZVV sind seit Dezember 2016 unverändert. Der Kostendeckungsgrad stieg auf knapp 70 Prozent. In den nächsten Jahren dürfte er sich auf leicht tieferem Niveau einpendeln.

Sonderposition: Rückerstattung von Postauto

Gegenüber dem Vorjahr konnte der ZVV den Ertrag um 28 Millionen Franken respektive 4,3 Prozent auf 685,5 Millionen Franken steigern. Darin enthalten sind auch die 14,7 Millionen Franken Rückerstattung aus der Postauto-Affäre. Diese Beiträge wurden an den Kanton und die Gemeinden weitergeleitet.

Leicht steigende Fahrgastzahlen

Über 658 Millionen Fahrgäste transportierten die Verkehrsunternehmen im ZVV mit Zug, Tram, Bus, Schiff und Luftseilbahn. Das sind 7 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Zürcher S-Bahn beförderte 209 Millionen und die Regionalbusse 114 Millionen Fahrgäste. In den Städten Zürich und Winterthur blieben die Zahlen stabil.

Wachsender Absatz elektronischer Tickets

Der digitale Verkauf von Tickets ist weiter auf dem Vormarsch. Mehr als jedes vierte Ticket wurde letztes Jahr via App, im Webshop oder per SMS gelöst. Dazu trug auch die neue Check-in-Funktion der ZVV-Ticket-App bei, die seit April 2018 am Markt getestet wird. Seit Oktober werden zudem die Verbund-Abos auf dem Swisspass ausgegeben.

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