Reform des Regionalen Personenverkehrs: Der VöV befürwortet klar die Variante «Optimierung»

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Der Bund will den Regionalen Personenverkehr (RPV) weiterentwickeln und hat dazu in einer Vernehmlassung zwei Varianten zur Diskussion gestellt. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat am 2. Juli 2019 seine Stellungnahme dazu beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht und spricht sich klar für die Variante «Optimierung» aus. Mit der Variante «Teilentflechtung» würde der Systemgedanke eines einheitlichen, Grenzen überwindenden und kundenfreundlichen öV verloren gehen.

Um den Kundinnen und Kunden weiterhin ein qualitativ hochstehendes und effizientes öV-System zur Verfügung zu stellen, will der Bund den Regionalen Personenverkehr weiterentwickeln. Er hat dazu eine Vernehmlassung mit zwei Varianten gestartet.

Die Variante «Optimierung» stärkt den Grundgedanken eines öV-Gesamtsystems (eine Reise, ein System). Die Variante «Teilentflechtung» hingegen geht noch einen Schritt weiter und teilt die Aufgaben zwischen den Bestellern neu auf – genau hier liegen die Nachteile dieser Variante.

Der VöV spricht sich deshalb in seiner Stellungnahme dazu klar für die Variante «Optimierung» aus. Mit der Variante «Teilentflechtung» würde der Systemgedanke eines einheitlichen, Grenzen überwindenden und kundenfreundlichen öV verloren gehen.

Der VöV fordert unter anderem eine nachhaltige Finanzierung auf Bundes- und Kantonsebene, eine verkehrsträgerspezifische, koordinierte, langfristige Weiterentwicklung des Angebots sowie die Einhaltung der Rollen und Kompetenzen. Bund und Kantone stellen als Besteller eine nachhaltige Versorgung sicher, während die Transportunternehmen in der Umsetzung des Angebots frei sind. Die Transportunternehmen müssen dabei über Mittel verfügen, um Innovationen vorantreiben zu können.

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