Bernmobil: Baustart zum Gleisersatz beim Weichendreieck Zytglogge

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Das Weichendreieck Zytglogge ist grossen Belastungen ausgesetzt: Es wird von vier Tramlinien befahren und weist enge Kurvenradien auf. Um weiterhin einen sicheren und zuverlässigen Trambetrieb gewährleisten zu können, muss Bernmobil die Gleise vom 19. September bis 13. Oktober 2019 ersetzen.

Die Vorarbeiten für den Gleisersatz beginnen am Donnerstag, 5. September 2019, die Intensivbauphase dauert von Donnerstag, 19. September, bis Sonntag, 13. Oktober 2019. Während der Intensivbauphase ist der Bereich Weichendreieck Zytglogge für den Verkehr gesperrt, zu Fuss sind die Geschäfte und Liegenschaften im Bauperimeter jederzeit zugänglich. Umleitungsrouten für den Velo- und Anlieferungsverkehr werden signalisiert. Der Trambetrieb östlich des Bahnhofs ist mit Ausnahme der Linie 6 (Worb bis Casinoplatz) eingestellt, es verkehren Ersatzbusse. Sämtliche Umleitungspläne werden online unter www.bernmobil.ch/zytglogge abrufbar sein.

Während der Intensivbauphase wird generell von 6 – 22 Uhr gearbeitet, teilweise sind Nachtarbeiten nötig. Die Termine der Nachtarbeiten und Angaben zu deren Lärmintensität werden ebenfalls auf www.bernmobil.ch/zytglogge zu finden sein. Auf dieser Webseite werden auch allfällige Änderungen im Bauablauf und aktuelle Mitteilungen publiziert.

Besonders starke Beanspruchung

Im Tramnetz von Bernmobil sind viel befahrene Weichen, Kreuzungen und enge Kurven besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt und unterliegen deshalb kürzeren Sanierungsintervallen als weniger befahrene und gerade Streckenabschnitte. Das Weichendreieck Zytglogge mit seinen engen Kurvenradien ist eine solch neuralgische Stelle: Die Belastung dieses Teilstücks hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, beispielsweise als Folge der Durchbindung der Worber Linie ins Fischermätteli. Ebenfalls beansprucht das moderne Rollmaterial die Gleise stärker als früher: Grössere Fahrzeuge, strengere Sicherheitsstandards, Anforderungen an die Behindertengerechtigkeit sowie Komfortansprüche wie beispielsweise Klimaanlagen führen zu einem höheren Eigengewicht der Fahrzeuge. Deshalb sind die Gleise beim Weichendreieck Zytglogge abgenützt und müssen ersetzt werden. Um die Bauzeit bei künftigen Schienenersatzarbeiten zu verkürzen, wird ein neues Gleisoberbausystem eingesetzt.

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