Zuverlässiger Bahnbetrieb zwischen Freiburg – Bern dank neuen Bäumen mit niedriger Wuchshöhe

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Beim Friedhof St-Léonard auf der Bahnstrecke Freiburg – Bern beeinträchtigen grosse Bäume die Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs. Bei starkem Wind kommt es vor, dass ein umstürzender Baum oder herabfallende Äste die Fahrleitungen herunterreissen oder die Gleise blockieren. Deshalb werden die Bäume durch neu gepflanzte Bäume mit angepasster Höhe ersetzt.

Die Bahnstrecke Freiburg – Bern ist mit 182 Zügen pro Tag eine der meistfrequentierten Strecken auf dem Netz der SBB und nicht nur für zahlreiche Reisende aus dem Kanton Freiburg zentral, sondern auch für die gesamte Ost-West-Achse. Entsprechend gravierend sind die Auswirkungen, wenn es zu einem Unterbruch kommt. Dies ist unter anderem am 3. Januar 2018 geschehen, als zwei Bäume aufgrund des Sturms Burglind auf die Fahrleitung gefallen sind. In der Folge wurden 30 Züge gestrichen und die Züge konnten während 3.5 Stunden nur eingleisig verkehren.

Insgesamt stellen beim Friedhof St-Léonard 58 Bäume ein Gefährdungspotential dar, da sie bei Sturm den Bahnbetrieb beeinträchtigen können. Da das regelmässige Zurückschneiden der Bäume keinen Beitrag zur Reduktion des Gefährdungspotentials leistet, hat die SBB zusammen mit dem Leiter der Stadtgärtnerei Freiburg entschieden, dass die 58 Bäume durch neu gepflanzte Bäume mit angepasster Höhe ersetzt werden sollen. Dabei handelt es sich um einheimische Arten wie Feldahorn, Hainbuchen oder Arven. Die dafür nötigen Fällungen finden in drei Etappen, jeweils im Januar 2020, 2021 und 2022 statt und dauern rund 2 Wochen. Die Anwohnerinnen und Anwohner werden rechtzeitig informiert.

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Meines Wissens suchte der Sturm Burglind die Schweiz Anfang 2018 und nicht 2019 heim… Seriosität und Qualität der Berichterstattung hier?