SOB: Neue Herausforderungen mit bewährter Software

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Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) setzt weiterhin die Software «Railopt» für die Planung und Disposition von Personal und Zügen ein. Sie hat jetzt einen entsprechenden Vertrag mit der Firma Qnamic AG um zehn Jahre verlängert.

Seit 14 Jahren arbeitet die SOB mit der Software «Railopt» der Firma Qnamic AG mit Sitz in Hägendorf (SO). Nun haben Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, und Dirk Pfeiffer, Verwaltungsratspräsident der Qnamic, einen neuen Vertrag unterschrieben. Dieser regelt die Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre. «Railopt» ist für die Südostbahn ein wichtiges Instrument in der täglichen Planung der Betriebsabläufe. So regelt dieses Ressourcenplanungssystem den Einsatz von Lokpersonal, Kundenbegleiterinnen und Kundenbegleitern sowie von Fahrzeugen. Auch sind Informationen wie Verspätungen, Baustellen, Service der Fahrzeuge, Arbeitsgesetze oder Ferien der Mitarbeitenden hinterlegt. Diese aktuellen Daten unterstützen die Planer und Disponenten in ihren Entscheidungen umfassend. Aber auch die Mitarbeitenden in den Zügen orientieren sich im Alltag an diesem System, etwa für ihre Einsätze oder wenn es Besonderheiten auf der Strecke gibt. Es ist die Grundlage, dass Mitarbeitende und Fahrzeuge zur rechten Zeit am rechten Ort eingesetzt werden.

«Für uns ist «Railopt» absolut zentral»

, erklärt Thomas Küchler von der SOB,

«DIESE SOFTWARE UNTERSTÜTZT UNS BEI DER STEIGENDEN KOMPLEXITÄT IM BAHNVERKEHR.»

Herausforderung Fernverkehr simuliert

Der Einstieg in den Fernverkehr, mit der Übernahme der Gotthardbergstrecke im Dezember 2020 bzw. der Linie von Bern über Zürich nach Chur im 2021, verlangt eine ausgeklügelte Planung der Ressourcen. Dafür wurden von Anfang an alle Abläufe mit «Railopt» simuliert. Jede einzelne Zugverbindung bildet «Railopt» ab. So konnten bereits früh die benötigten Ressourcen von Personal und Zügen ermittelt wer-den. Mit den gewonnenen Daten definiert die SOB die Kilometerleistungen, die Abstellplätze aller Fahrzeuge und die gesamthaft benötigte Anzahl an Fahrzeugen.

Qnamic und die SOB werden in den nächsten Jahren das Planungssystem «Railopt» zusammen weiterentwickeln. Ziel ist es, die ganze Komplexität der Ressourcenplanung jeweils mit verschiedenen Lösungsvarianten abzubilden.

Dazu Dirk Pfeiffer von Qnamic:

«Wir freuen uns über das langjährige Vertrauen und die Wertschätzung der SOB und werden alles tun, dass «Railopt» auch weiterhin technisch und funktional die führende Software für die Eisenbahnverkehrsunternehmen bleibt.»

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