Mehr Züge und mehr Komfort dank modernisiertem Bahnhof Givisiez

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Ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 wird der modernisierte Bahnhof Givisiez mehr Komfort bieten. Die Züge der Linien S20 Neuchâtel – Freiburg, S21 Ins – Freiburg und neu auch der Linie S30 Yverdon-les-Bains – Payerne – Freiburg werden in Givisiez halten. Zwischen Givisiez und Freiburg verkehren die Züge so unter der Woche tagsüber im Viertelstundentakt. Der neue Bahnhof wurde am 2. Dezember 2019 in Anwesenheit der Kantons- und Gemeindebehörden sowie der Agglomeration Freiburg, TPF und SBB eingeweiht.

Nach zweijährigen Bauarbeiten wurden am 2. Dezember 2019 die neuen Anlagen des Bahnhofs Givisiez eingeweiht. Dank eines neuen 170 Meter langen und 6,6 Meter breiten Mittelperrons werden die Züge der Linien S20 Neuchâtel – Freiburg, S21 Ins – Freiburg und S30 Yverdon-les-Bains – Payerne – Freiburg in Givisiez halten. Der Zugang zu diesem neuen Perron erfolgt über eine 300 Meter lange und 6 Meter breite Überführung mit Treppen und Liften. Die Überführung steht auch dem Langsamverkehr zur Verfügung und verbindet das Faye-Quartier im Norden mit der Route des Taconnets im Süden. Alle Anlagen sind für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich und erfüllen damit das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG).

Das neue Perron ist mit einem Warteraum, einem Unterstand, Anzeigetafeln und einer modernen Beleuchtung ausgerüstet. Für den Bau der neuen Anlagen waren unter anderem 6000 Tonnen Schotter, 5000 Schwellen, 8 Weichen und 103 neue Fahrleitungsmasten erforderlich. Ausserdem wurden 15 Kleinstrukturen angelegt, die Lebensraum für Kleintiere bieten.

Als Herzstück des Ausbaus der RER Fribourg|Freiburg ermöglicht der Bahnhof Givisiez eine Angebotsverbesserung: Ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 halten die Züge der S30 Yverdon-les-Bains – Freiburg jede halbe Stunde. Zusammen mit den Zügen der Linien S20 Neuchâtel – Freiburg und S21 Ins – Freiburg ergibt sich so zwischen Givisiez und Freiburg tagsüber unter der Woche ein Viertelstundentakt.

Die Kosten für die Arbeiten beliefen sich auf 55 Millionen Franken, wovon 50,5 Millionen Franken vom Bund und 4,5 Millionen Franken vom Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr getragen wurden, mit Beiträgen des Kantons Freiburg, der Gemeinde Givisiez und der Agglomeration Freiburg.

An der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen wurde ein FLIRT-Zug der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) auf den Namen des berühmten Freiburger Autorennfahrers Jo Siffert getauft. Auch die Hauptstrasse der Gemeinde Givisiez, über die alle TPF-Busse verkehren, ist nach Jo Siffert benannt.

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