Schweizer Ticketing-App Fairtiq geht in Halle live

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Mit der Fairtiq-App kann bereits in der ganzen Schweiz und Liechtenstein sowie Teilen Deutschlands und Österreichs auf einfachste Art und Weise von A nach B gereist werden. Ab sofort erleichtert die Ticketing-App auch in Halle (Saale) das Reisen mit dem öffentlichen Verkehr.

Am 25. November 2019 fiel der Startschuss für die einfachste ÖV-Fahrkarte in Halle. Im Stadtgebiet von Halle, genauer der Zone 210 ist die Fairtiq-App seit einigen Tagen live. Damit setzen die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, und Fairtiq das Schweizer Erfolgsrezept gemeinsam in Halle weiter fort. Halle ist die erste Stadt der ostdeutschen Bundesländer, in denen Fairtiq verfügbar ist.

Neben Halle ist die seit März 2018 in der gesamten Schweiz nutzbare Fairtiq-App bereits in Göttingen, Vorarlberg und Linz in Österreich sowie in Liechtenstein lanciert. Die Wachstumsstrategie des Schweizer Start-up ist von Erfolg gekrönt: In 2019 konnte Fairtiq mehrere wichtige Ausschreibungen wie die technische Umsetzung des E-Tarifpiloten in München, und die Funktion des Technologie-Anbieters für GPS-Ticketing der ÖBB in Österreich gewinnen.

Fairtiq-Gründer Gian-Mattia Schucan ist zuversichtlich für das kommende Jahr:

«2019 war für Fairtiq sehr erfolgreich. Wir konnten unsere Technik als branchenweiten Standard in der Schweiz etablieren und den Ticketumsatz um einen Faktor 5 steigern. 2020 steht ganz im Zeichen der weiteren Ausbreitung von Fairtiq in Österreich und in Deutschland. Heute haben rund 10 Mio. Menschen die Möglichkeit, die Fairtiq-Technik ab ihrem nächsten öV-Haltepunkte zu nutzen. Ende 2020 soll dies für über 30 Mio. Menschen gelten, die dank Fairtiq wesentlich einfacher zum öV-Ticket kommen.»

Einfach mobil in Halle (Saale)

Für die Fahrgäste in Halle (Saale) wird es einfach: Weder muss die Strecke eingegeben werden, noch sind Kenntnisse zu den Tarifen notwendig. Denn der Fahrgast checkt sich vor dem Einsteigen in ein Fahrzeug des öffentlichen Verkehrs per Wischbewegung in der App ein und beim Aussteigen an der Zielhaltestelle wieder aus. Die Fairtiq-App berechnet dann das korrekte Ticket, entsprechend der in Zone 210 verfügbaren Fahrscheine. Bei mehreren Fahrten am Tag bzw. über 24 Stunden, wird bis zum Deckel der 24h-Karte abgerechnet. Tickets für Kinder werden nach Alter korrekt berechnet.

Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs

Die HAVAG verfolgen mit der Lancierung von Fairtiq primär das Ziel, den öffentlichen Verkehr für alle, auch die weniger erfahrenen ÖV-Nutzer, attraktiver zu machen. Denn dank Fairtiq lässt sich der öffentliche Verkehr ganz ohne Kenntnisse in Bezug auf Tarife und Fahrscheinautomaten benutzen.

«Wir sind sehr gespannt, wie diese neue Einfachheit und die Bestpreispreisabrechnung bei unseren Kundinnen und Kunden ankommt»

, erzählt Andreas Völker, Bereichsleiter Marketing Vertrieb und Kundenservice der HAVAG.

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