Am Sonntag, 15. Dezember 2019 (5 Uhr), tritt der neue Fahrplan des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz in Kraft. Das Angebot in Freiburg wird dieses Jahr im Strassennetz um rund 500’000 Kilometer und schienenseitig um 400’000 Kilometer ergänzt. Der Fahrplan 2020 ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) und dem Kanton Freiburg, der Agglomeration Freiburg und Mobul. Das Angebot wurde für alle Bezirke in vielen Bereichen verbessert. Das städtische und regionale Busnetz wurde im Hinblick auf mehr Effizienz neu überarbeitet, insbesondere durch die Einführung neuer Linien. Die RER Fribourg | Freiburg hält nun am neuen Bahnhof Givisiez und führt damit von Givisiez nach Freiburg den Viertelstundentakt ein. Das Angebot wird auch auf dem gesamten Bahnnetz verstärkt.

Änderungen im Schienenverkehr

Bei der RER Fribourg | Freiburg wird das Angebot der Linien S20 Fribourg/Freiburg – Neuenburg, S21 Fribourg/Freiburg – Ins, S30 Fribourg/Freiburg – Yverdon-les-Bains, S50 Bulle – Palézieux und der Regioexpress Bulle – Romont – Freiburg – Bern verbessert. Der erste Zug der Linie S20 ab Ins (5:46 Uhr) und der letzte Zug derselben Linie ab Freiburg (22:32 Uhr) halten künftig in Löwenberg. Die Linie S21 verkehrt von Montag bis Sonntag bis Betriebsschluss stündlich, wodurch mit der S20 bis nach Ins der Halbstundentakt eingeführt wird. Dasselbe gilt für den Regioexpress, der die Fahrgäste zwischen Bulle und Freiburg ebenfalls an allen Tagen der Woche bis Betriebsschluss im Halbstundentakt befördert. Die Anzahl der Fahrten nach Bern bleibt unverändert.

Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Châtel-St-Denis und die Modernisierung der Bahnhöfe von Palézieux, Bossonnens und Remaufens verbessern das Bahnnetz im Süden des Kantons erheblich. Ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2019 wird von Montag bis Freitag auch für die Züge der RER Fribourg | Freiburg zwischen Bulle und Palézieux der Halbstundentakt eingeführt. Samstag- und sonntagabends verkehren die Züge stündlich. Die Reisenden sparen ausserdem bei jeder zweiten Verbindung 5 Minuten Fahrtzeit zwischen Bulle und Palézieux. Durch die neuen Anlagen entlang der Linie Châtel-St-Denis – Palézieux wird die Kapazität der Züge zu den Stosszeiten erhöht. In Palézieux profitieren die Reisenden aus dem Greyerzer- und dem Vivisbach-Bezirk von Anschlüssen nach Lausanne und Genf im Halbstundentakt und nach Freiburg und Bern im Stundentakt.

Während der Bauarbeiten für den neuen Bahnhof Bulle wird der Bahnhof von La Verrerie stündlich von einem Zug angefahren. Es handelt sich um einen Sonderfahrplan während der Bauphase bis zur Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Bulle. Dieser ermöglicht in Zukunft auch für La Verrerie den Halbstundentakt.

Baustellen und Verkehrsunterbrechungen

Das Jahr 2020 wird von mehreren Eisenbahnprojekten geprägt sein, bei denen die Infrastrukturarbeiten auf den Netzen der TPF, der SBB und der BLS den teilweisen bzw. vollständigen Unterbruch des Verkehrs erforderlich machen. Die ausfallenden Züge werden in dieser Zeit durch Busse ersetzt. Die Bauarbeiten dienen der Modernisierung und Wartung verschiedener Anlagen, wie beispielsweise des Bahnhofs Bulle und der Linie Greyerz-Montbovon. Auf dem Netz der SBB sind der Regioexpress Bulle – Freiburg – Bern sowie die Linien S20 und S21 von den Arbeiten an den Bahnhöfen Freiburg und Bern betroffen. Im Sommer wird die Strecke Freiburg – Bern zwei Wochen lang unterbrochen, um die Eisenbahnbrücke über der Sense zu sanieren.

Sparbillette

Ab dem 15. Dezember können die Reisenden auf der Linie S50 Bulle – Châtel-St-Denis – Palézieux – Lausanne von Sparbilletten profitieren (nur gültig für Fahrten via Châtel-St-Denis). Diese Fahrausweise sind hauptsächlich tagsüber zu Randstunden verfügbar, aber auch für Abend- und Wochenendfahrten. Die Kundinnen und Kunden der TPF profitieren dabei von Rabatten bis zu 50 Prozent. Beispiel: Fahrt Bulle – Lausanne, einfach, Halbtax ab CHF 5.60 oder Bulle – Genf Flughafen, einfach, Halbtax, ab CHF 9.80. Die Aktion ist Teil eines Pilotprojekts, das in einem weiteren Schritt auf dem gesamten TPF-Netz eingeführt werden soll.

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