Mit der Vertragsunterzeichnung am 12. Dezember 2019 haben Bernmobil und Stadler einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in der Stadt und Region Bern gesetzt. Die neuen Trams bringen mehr Kapazität, mehr Fahrkomfort und noch mehr Umweltfreundlichkeit nach Bern.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Franken stellt die Bestellung von 27 Trams des Typs Tramlink von Stadler inklusive Servicepaket, Ersatzteilen sowie Anpassungen an Werkstatt und Betriebssystemen für Bernmobil die grösste Beschaffung in ihrer Geschichte dar.

«Die neuen Trams sind ein weiterer Meilenstein für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt und Region Bern. Sie machen den ÖV attraktiver, erhöhen die Kapazität auf den Tramlinien und tragen damit der steigenden Nachfrage in der Stadt und Region Bern Rechnung»

, hielt Ursula Wyss, Verwaltungsratspräsidentin Bernmobil und Gemeinderätin der Stadt Bern anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit Stadler fest.

Die neuen Trams ersetzen in den Jahren 2023/24 die bisherigen 31 Meter langen Vevey-Trams sowie die knapp 40 Meter langen RBS-Fahrzeuge auf der Tramlinie 6.

«Es freut uns sehr, dass wir unsere Strassenbahnen in die Hauptstadt der Schweiz liefern dürfen. An Bern habe ich aus meiner Zeit im Nationalrat viele gute Erinnerungen. Es wird uns ein besonderer Ansporn sein, Trams mit hoher Qualität und höchster Verfügbarkeit auf die Schiene zu bringen. Bern ist nach Basel, Genf und Zürich bereits die vierte Grossstadt der Schweiz mit Stadtbahnfahrzeugen von Stadler»

, sagte Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident von Stadler.

Ein Teil von Bern

«Der Tramlink vereint Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Komfort. Darum passt das Fahrzeug bestens zu Bernmobil»

, fasste Markus Anderegg, Leiter Technik, die Gründe zusammen, die den Ausschlag für dieses Fahrzeug gaben.

So weist der Tramlink einen geringen Energieverbrauch auf; eine Wärmepumpe für die Heizung sowie der Einsatz von CO2 als Kältemittel in der Klimaanlage sorgen für eine hohe Umweltverträglichkeit.

Ein besonderes Augenmerk hat Bernmobil auch auf das Design und eine hohe Funktionalität gelegt. Ein heller und barrierefreier Innenraum soll den Fahrgastfluss verbessern, Holzsitze den Komfort für die Fahrgäste erhöhen. Aussen fällt die individuelle Frontgestaltung auf, die Stadler speziell auf Bern zugeschnitten hat.

«Das Tram soll ein Teil von Bern sein»

, wie Christian König, Leiter Verkauf Schweiz bei Stadler an der Medienkonferenz ausführte.

Das definitive Aussehen des Trams wird zwischen Bernmobil und Stadler in den nächsten Monaten finalisiert. Der Terminplan sieht vor, dass die ersten Trams Ende 2022 bei Bernmobil eintreffen sollen. Ab 2023 sollen die Tramlinks im fahrplanmässigen Betrieb zum Einsatz kommen.

Bernmobil hat zudem eine Option für den Kauf von weiteren 23 Tramlinks mit Stadler vereinbart. Diese Option soll insbesondere den zusätzlichen Fahrzeugbedarf für das Tram Bern-Ostermundigen im Zeitraum 2027 abdecken.

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