Der Verwaltungsrat der Zentralbahn hat anlässlich der Sitzung vom 19. Dezember 2019 grünes Licht für die Rollmaterialbeschaffung gegeben. Erstmals in der Geschichte der Zentralbahn führt diese Beschaffung zur Vergrösserung der Flotte.

Die Zentralbahn wird vom eigenen Erfolg überrannt. Die Kapazitäten sind entgegen früheren Prognosen teilweise bereits heute erreicht. Die Verantwortlichen der Zentralbahn haben daher frühzeitig die Diskussion über die nächste Fahrzeugbeschaffung aufgenommen.

Die Besteller – die Kantone BE, LU, NW, OW sowie der Bund – haben die Unterstützung dieser Pläne bereits zugesagt. Der Verwaltungsrat der Zentralbahn hat am 19. Dezember 2019 entschieden, zwei 7-teilige Triebzüge vom Typ ADLER und sieben 3-teilige Triebzüge vom Typ FINK zu beschaffen. Beide Typen sind mit Zahnradantrieb ausgerüstet und können auf dem gesamten Streckennetz der Zentralbahn verkehren. Das Investitionsvolumen beträgt 114 Mio. CHF. Hergestellt werden die Züge von der Stadler Rail AG.

Mit dieser Vergrösserung der Fahrzeugflotte werden die Kapazitäten für die künftige Nachfrage geschaffen.

Michael Schürch, Geschäftsführer der Zentralbahn:

«Die Zugtypen ADLER und FINK haben sich bereits bestens bewährt. Mit den neuen Zügen der gleichen Bauart können wir unsere Flotte ab 2022 vereinheitlichen und unseren Gästen über das ganze Streckennetz mehr Komfort bieten.»

Die neuen Züge ersetzen die lokbespannten Pendelzüge im Regelverkehr und erweitern gesamthaft die Fahrzeugflotte. Das moderne Fahrzeugkonzept begeistert mit vollklimatisierten Triebwagen, Panoramafenstern, Kundeninformationssystem und Niederflureingängen.

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